Förderprogramme auf Ebene Bund
Alle Programme auf Ebene Bund. Diese lassen sich häufig mit Programmen anderer Ebenen kombinieren.
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THG-Quote für Halter von reinen Batterieelektrofahrzeugen (nicht-öffentliches Laden nach Paragraf 7 der 38. BImSchV)
Wer ein rein batterieelektrisches Fahrzeug auf sich zugelassen hat, gilt als Ladepunktbetreiber und kann sich pro Fahrzeug und Verpflichtungsjahr eine pauschale Strommenge (Schätzwert) vom Umweltbundesamt bescheinigen lassen. Der Strom wird mit dem dreifachen Energiegehalt auf die Treibhausgasminderungsquote angerechnet. Der Erlös entsteht erst durch den Verkauf an ein quotenverpflichtetes Unternehmen, in der Praxis über THG-Vermarkter als beauftragte Dritte.
THG-Quote für Vereine und gemeinnützige Organisationen
Vereine, Wohlfahrtsverbände und andere gemeinnützige Träger können für ihre Elektrofahrzeuge dieselben pauschalen Schaetzwerte geltend machen wie Unternehmen, da es für die Berechtigung nicht darauf ankommt, ob das Fahrzeug auf eine natürliche oder juristische Person zugelassen ist. Praktisch relevant ist das vor allem für E-Transporter im Fahrdienst oder in der Essensausgabe, die als Klasse N1 mit 3.000 kWh angesetzt werden. Erforderlich ist je Fahrzeug eine Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil I, aus der der Verein als Halter hervorgeht, und die Meldung bis zum 15. November des Verpflichtungsjahres. Die steuerliche Behandlung haengt davon ab, ob das Fahrzeug einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb oder dem ideellen Bereich zuzuordnen ist; das sollte vor der Meldung mit der Steuerberatung geklaert werden, weil die veröffentlichte Verwaltungsauffassung nur zwischen Betriebsvermögen und Privatvermögen unterscheidet. Für Anträge ab dem 17. April 2026 erhebt das Umweltbundesamt eine Gebühr von mindestens 94,60 Euro, die bei kleinen Fahrzeugzahlen die Prämie aufzehren kann; wer über einen Pooling-Dienstleister meldet, ist selbst nicht Antragsteller beim UBA.
THG-Quote für kommunale Fuhrparks und Behörden
Auch Kommunen, Eigenbetriebe und Behörden dürfen mit ihren Elektrofahrzeugen am THG-Quotenhandel teilnehmen und dafuer Pooling-Dienstleister beauftragen; das Umweltbundesamt bestätigt das ausdrücklich. Ob das Fahrzeug auf eine natürliche oder eine juristische Person zugelassen ist, spielt für die Berechtigung keine Rolle. Für kommunale Fuhrparks lohnt sich vor allem die Mischung aus Pkw, Transportern und Spezialfahrzeugen, weil je Fahrzeugklasse unterschiedliche Schaetzwerte gelten: 2.000 kWh allgemein, 3.000 kWh bei N1, 20.600 kWh bei N2, 33.400 kWh bei N3 und 72.000 kWh bei Bussen der Klasse M3. Kommunale Ladepunkte an Standorten, die der Allgemeinheit zugänglich sind, können zusätzlich als öffentlich zugängliche Ladepunkte nach § 6 gemeldet werden, dann aber mit gemessener statt geschaetzter Menge. Die beiden Wege dürfen sich für dieselbe Strommenge nicht überschneiden.
THG-Quote für landwirtschaftliche Betriebe
Landwirtschaftliche Betriebe können die THG-Quote für ihre zugelassenen Elektrofahrzeuge nutzen, typischerweise für E-Pkw, E-Transporter der Klasse N1 und elektrische Lkw. Entscheidend ist die Zulassungspflicht: Selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Zugmaschinen ohne Zulassungsbescheinigung Teil I sind ausgeschlossen, weil für zulassungsfreie Fahrzeuge bisher kein Schaetzwert bekanntgegeben wurde. Besonders interessant ist die Kombination mit einer eigenen Photovoltaik- oder Windanlage: Wird ein öffentlich zugänglicher Ladepunkt hinter demselben Netzverknuepfungspunkt direkt aus der Anlage versorgt, darf der niedrigere Emissionswert der erneuerbaren Quelle angesetzt werden. Ohne öffentliche Zugänglichkeit bleibt es beim pauschalen Schaetzwert je Fahrzeug. Da die Fahrzeuge im Betriebsvermögen stehen, ist die Prämie Betriebseinnahme und bei Zuordnung zum Unternehmensvermögen umsatzsteuerpflichtig.
THG-Quote für leichte E-Nutzfahrzeuge (Fahrzeugklasse N1)
Für rein elektrische leichte Nutzfahrzeuge der Klasse N1, also Transporter bis 3,5 Tonnen zulässige Gesamtmasse, hat das Bundesumweltministerium mit der Bekanntmachung vom 10. August 2023 einen eigenen Schaetzwert von 3.000 kWh je Fahrzeug und Verpflichtungsjahr bekanntgegeben. Der Wert liegt höher als beim Pkw, weil Nutzfahrzeuge im Schnitt mehr Strom laden. Berechtigt ist die Person oder das Unternehmen, auf die das Fahrzeug zugelassen ist; sie gilt für das nicht öffentliche Laden als Ladepunktbetreiber. Erforderlich ist je Fahrzeug eine Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil I, aus der die Fahrzeugklasse N1 hervorgeht, und die Meldung bis zum 15. November des Verpflichtungsjahres. Da die Fahrzeuge in der Regel im Betriebsvermögen stehen, ist die Prämie Betriebseinnahme und bei Zuordnung zum Unternehmensvermögen zusätzlich umsatzsteuerpflichtig.
THG-Quote für reine Elektro-Pkw (Fahrzeugklasse M1) - Privatpersonen
Wer ein rein batterieelektrisches Auto der Klasse M1 auf sich zugelassen hat, gilt nach § 7 der 38. BImSchV als Betreiber eines nicht öffentlichen Ladepunktes und kann sich die geladene Strommenge vom Umweltbundesamt bescheinigen lassen. Für das nicht öffentliche Laden gilt ein pauschaler Schaetzwert von 2.000 kWh je Fahrzeug und Verpflichtungsjahr, unabhängig von der tatsaechlichen Fahrleistung. Ladepunktbetreiber und damit Berechtigter ist ausdrücklich die Person, auf die das Fahrzeug zugelassen ist, nicht der Eigentümer der Wallbox; wer eine Wallbox betreibt, aber kein Elektrofahrzeug auf sich zugelassen hat, kann über diesen Weg nichts geltend machen. Eine messgenaue Abrechnung ist auch dann nicht möglich, wenn die private Ladestation einen eigenen geeichten Zähler hat, es bleibt in jedem Fall beim Schaetzwert. Das Umweltbundesamt zahlt selbst kein Geld aus, es stellt nur die Bescheinigung aus; die Vergütung kommt von einem Quotenhaendler, der die Mengen buendelt und an quotenverpflichtete Mineraloelunternehmen weitergibt. Wichtigste Bedingung ist die Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil I, aus der Halter, Erstzulassung, Fahrzeugidentifizierungsnummer und Fahrzeugklasse lesbar hervorgehen müssen. Die Anrechnung ist pro Fahrzeug nur einmal je Kalenderjahr möglich; bei Halterwechsel im laufenden Jahr erhält sie, wer zuerst den Antrag stellt. Bei Privatpersonen ist die Prämie nach Auffassung der Finanzverwaltung als nicht steuerbare Leistung weder einkommen- noch umsatzsteuerpflichtig. Wichtig für Selbstmelder: Nach der Vollzugsseite des Umweltbundesamtes sind Anträge ab dem 17. April 2026 gebührenpflichtig (Rahmen 94,60 bis 6.500 Euro), was bei einem einzelnen Privatfahrzeug die Prämie übersteigen kann; wer über einen Pooling-Dienstleister meldet, ist selbst nicht Antragsteller beim UBA.
THG-Quote für schwere E-Lkw (Fahrzeugklasse N3)
Für rein elektrische schwere Lastkraftwagen der Klasse N3 über 12 Tonnen zulässiger Gesamtmasse gilt der höchste Schaetzwert im Gueterverkehr: 33.400 kWh je Fahrzeug und Verpflichtungsjahr. Berechtigt ist der Halter, also das Transport- oder Logistikunternehmen, auf das der Lkw zugelassen ist. Wie bei allen Fahrzeugen nach § 7 der 38. BImSchV wird der Schaetzwert pauschal und nur einmal je Fahrzeug und Kalenderjahr bescheinigt, auch wenn der Lkw unterjährig zugelassen oder abgemeldet wurde. Ab dem Kalenderjahr 2027 gilt für N3-Fahrzeuge nach § 7 Absatz 6 der 38. BImSchV abweichend vom allgemeinen Anrechnungsfaktor 3 der höhere Faktor 4; der Faktor tritt an die Stelle des bisherigen, er kommt nicht zusätzlich hinzu, die Anrechnung steigt also um rund ein Drittel. Nachweis bleibt die Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil I; Meldefrist ist der 15. November des Verpflichtungsjahres.
THG-Quote für zulassungspflichtige E-Motorräder und E-Roller ab Klasse L3e
Auch rein elektrische Motorräder und Roller können an der THG-Quote teilnehmen, sofern sie zulassungspflichtig sind und eine Zulassungsbescheinigung Teil I haben. Das betrifft in der Praxis Fahrzeuge ab Klasse L3e; im Antragsformular des Umweltbundesamtes werden sie unter der Auswahl Andere geführt, weil das Bundesumweltministerium für diese Klassen keinen eigenen Schaetzwert bekanntgegeben hat. Eigene Schaetzwerte gibt es nur für N1, N2, N3 und M3, sodass für alle übrigen zulassungspflichtigen Fahrzeuge der allgemeine Schaetzwert von 2.000 kWh je Fahrzeug und Verpflichtungsjahr gilt, also derselbe Wert wie für einen Pkw. Entscheidend ist die Abgrenzung nach unten: Fahrzeuge, die nach § 3 Absatz 3 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung zulassungsfrei sind, etwa E-Roller und Mofas mit Versicherungskennzeichen bis 45 km/h, sind ausgeschlossen, weil für diese Klassen bislang kein Schaetzwert bekanntgegeben wurde. Ebenfalls ausgeschlossen sind E-Bikes, Pedelecs und E-Scooter ohne Zulassungsbescheinigung Teil I.
THG-Quote für öffentlich zugängliche Ladepunkte (Paragraf 6 der 38. BImSchV)
Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte lassen sich die tatsächlich abgegebene Strommenge in Megawattstunden bescheinigen und verkaufen sie an Quotenverpflichtete. Angerechnet wird mit dem Faktor 3. Für das Verpflichtungsjahr 2025 hat das UBA rund 2.049 GWh aus öffentlichen Ladepunkten bescheinigt. Gemeldet wird je Ladepunkt einmal jährlich bis zum 28. Februar des Folgejahres.
THG-Quote für öffentlich zugängliche Ladepunkte (§ 6 der 38. BImSchV)
Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte rechnen nicht mit einem Pauschalwert ab, sondern mit der tatsaechlich gemessenen Strommenge, die im Verpflichtungsjahr für Straßenfahrzeuge entnommen wurde. Seit der Neuordnung des Ladesäulenrechts vom 23. Dezember 2025 verweist § 6 der 38. BImSchV auf § 2 Nummer 2 der neuen Ladesäulenverordnung: Öffentlich zugänglich ist ein Ladepunkt, der sich an einem Standort oder in Räumlichkeiten befindet, die der Allgemeinheit zugänglich sind, unabhängig davon, ob der Zugang Beschränkungen oder Bedingungen unterliegt. Kunden- und Geschäftshausparkplätze fallen darunter, ein reiner Mitarbeiterparkplatz nicht. Voraussetzung ist die Anzeige des Ladepunktes bei der Bundesnetzagentur nach § 4 Absatz 1 der Ladesäulenverordnung samt Veröffentlichung oder Zustimmung zur Veröffentlichung sowie eine mess- und eichrechtskonform ermittelte Strommenge. Zu melden sind Standort, Strommenge in Megawattstunden, Entnahmezeitraum, der Identifizierungscode der ID-Registrierungs-Organisation, seit der Bekanntmachung des UBA vom 10. Juni 2026 die EVSE Operator ID, sowie für jeden Ladepunkt die vollständige EVSEID. Die Meldung ist bis zum 28. Februar des Folgejahres möglich und damit deutlich später als bei Fahrzeugen; Aufzeichnungen und Eigenerklärungen sind drei Jahre aufzubewahren.
THG-Quote mit Erneuerbaren-Bonus für öffentliche Ladepunkte (§ 5 Abs. 5 der 38. BImSchV)
Wer einen öffentlich zugänglichen Ladepunkt direkt mit Wind- oder Sonnenstrom versorgt, darf statt des deutschen Strommixes den deutlich niedrigeren Emissionswert der jeweiligen erneuerbaren Quelle ansetzen und erzielt damit eine höhere Treibhausgasminderung je Kilowattstunde. Für das Verpflichtungsjahr 2026 hat das Umweltbundesamt den Durchschnittswert des deutschen Strommixes mit 119 Kilogramm CO2-Aequivalent je Gigajoule bekanntgegeben, gegenueber 15,7 bei Photovoltaik, 4,9 bei Windenergie an Land und 2,7 bei Windenergie auf See. Die Bedingungen sind streng: Der Strom darf nicht aus dem Netz entnommen werden, sondern muss innerhalb eines 15-Minuten-Intervalls direkt von der Erzeugungsanlage bezogen werden, und Anlage und Ladepunkt müssen hinter demselben Netzverknuepfungspunkt liegen; eine Zwischenspeicherung ist zulässig. Nachzuweisen ist das über Messwerte des Messstellenbetreibers im 15-Minuten-Raster, sowohl an der Erzeugungsanlage als auch am Ladepunkt. Stammt nur ein Teil des Stroms aus der netzentkoppelten Anlage, gilt der guenstige Wert auch nur für diesen Anteil. Bis einschließlich 2027 zählen nur Wind und Sonne; ab dem Verpflichtungsjahr 2028 kommen Biomasse, Deponiegas, Klaergas und Biogas hinzu.
THG-Quote mit Mehrfachanrechnung für E-Busse und schwere E-Nutzfahrzeuge (Paragraf 7 Absatz 6 der 38. BImSchV)
Für rein batterieelektrische Fahrzeuge der Klassen M3 (Busse) und N3 (schwere Lkw) wird die anrechenbare Strommenge ab dem Kalenderjahr 2027 mit dem Faktor 4 multipliziert. Der Faktor sinkt schrittweise: 3,5 ab 2035, 3 ab 2036, 2,5 ab 2037, 2 ab 2038, 1,5 ab 2039 und 1 ab 2040. Für diese Klassen gibt es zudem eigene Schätzwerte.
THG-Quote über Quotenhaendler und Pooling - Fixpreis oder Marktpreis
Das Umweltbundesamt bescheinigt nur Strommengen, es zahlt keine Prämien aus. Geld fliesst erst, wenn die bescheinigte Menge an ein quotenverpflichtetes Mineraloelunternehmen geht, und weil diese kaum Verträge mit einzelnen Fahrzeughaltern schließen, buendeln Pooling-Dienstleister viele kleine Mengen zu einem Sammelantrag. Bei einem Fixpreisangebot sagt der Haendler einen festen Betrag je Fahrzeug zu und trägt das Preisrisiko selbst; bei einem Markt- oder Flexpreis richtet sich die Auszahlung nach dem tatsaechlich erzielten Verkaufserloes abzueglich Provision, was mehr bringen kann, aber auch weniger. Konkrete Beträge nennt keine amtliche Quelle, sie ergeben sich allein aus dem Vertrag; die Auszahlung erfolgt nicht sofort nach der Anmeldung, sondern erst nach dem Bescheid des Umweltbundesamtes und nach den Vertragsbedingungen des Anbieters. Zwei Einschränkungen sind wichtig: Ein Zwischenhandel mit UBA-Bescheinigungen ist nicht zulässig, die Menge darf nur direkt an einen Quotenverpflichteten gehen, und nach der Antragstellung kann der Dritte nicht mehr gewechselt werden. Stellt ein Dienstleister als bestimmter Dritter einen Antrag mit weniger als 500 MWh, darf er im selben Verpflichtungsjahr keinen weiteren Antrag mehr stellen.
Tanzland - Gastspielförderung der Kulturstiftung des Bundes
Tanzland fördert Kooperationen zwischen Tanzensembles und regionalen Spielstätten, damit zeitgenoessischer Tanz auch ausserhalb der Metropolen gezeigt wird. Gefördert werden mehrjährige Gastspielpartnerschaften samt begleitender Vermittlungsarbeit. Das Programm zählt zu den laufenden Förderprogrammen der Kulturstiftung des Bundes. Förderbeträge sind auf der Programmuebersicht nicht beziffert.
Technische Pflegehilfsmittel der Pflegekasse
Die Pflegekasse stellt technische Pflegehilfsmittel wie Pflegebetten, Hausnotrufsysteme, Lagerungshilfen oder Rollstuhlrampen bereit, wenn sie die Pflege erleichtern oder eine selbständigere Lebensführung ermöglichen. Vorrangig werden die Geraete leihweise überlassen. Versicherte ab 18 Jahren zahlen zehn Prozent der Kosten zu, höchstens 25 Euro je Hilfsmittel. Wer die Belastungsgrenze der Krankenversicherung erreicht hat, kann von der Zuzahlung befreit werden.
Teilhabe am Arbeitsmarkt (Lohnkostenzuschuss für Langzeitarbeitslose)
Arbeitgeber erhalten für die Einstellung sehr lange arbeitsloser Menschen einen mehrjährigen Zuschuss zum Arbeitsentgelt. Die Förderung läuft bis zu fuenf Jahre, beginnt in den ersten beiden Jahren mit einem hohen Anteil des Arbeitsentgelts und sinkt danach schrittweise. Begleitend ist eine ganzheitliche beschäftigungsbegleitende Betreuung sowie die Förderung von Weiterbildung und Praktika vorgesehen. Gefördert werden Menschen, die in den vergangenen sieben Jahren mindestens sechs Jahre Leistungen bezogen und nicht oder nur kurz gearbeitet haben.
Teilnahme von Behörden und Kommunen am THG-Quotenhandel
Das Umweltbundesamt stellt in seinem FAQ ausdrücklich klar, dass auch Behörden mit ihren Elektrofahrzeugen am THG-Quotenhandel teilnehmen und dafür Pooling-Dienstleister beauftragen dürfen. Ob das Fahrzeug auf eine natürliche oder eine juristische Person zugelassen ist, spielt keine Rolle. Für kommunale Fuhrparks mit E-Bussen der Klasse M3 sind das schnell fünfstellige Beträge je Fahrzeug und Jahr.
Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand
Die Transferstelle buendelt bundesweit kostenfreie Angebote zur IT-Sicherheit für kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups und Handwerksbetriebe. Dazu gehoeren der CYBERsicher Check zur Selbsteinschaetzung, CYBERDialoge mit Fachleuten, die CYBERsicher Notfallhilfe im Angriffsfall sowie eine ISMS-Werkstatt. Alle Leistungen sind kostenfrei und anbieterneutral. Es handelt sich um Beratung und Qualifizierung, nicht um Investitionszuschüsse; Website, Onlineshop und Onlinemarketing sind kein Fördergegenstand.
Treibhausgasminderungs-Quote (THG-Quote) nach Paragraf 37a BImSchG
Wer Otto- oder Dieselkraftstoff in Verkehr bringt, muss die Treibhausgasemissionen gegenüber einem Referenzwert mindern. Der Pfad: 10,6 Prozent ab 2025, 12 Prozent ab 2026, 17,5 Prozent ab 2027, 19,5 Prozent 2028, 22,5 Prozent 2029, 26,5 Prozent 2030, 30 Prozent 2031 und weiter bis 65 Prozent ab 2040. Basiswert ist 94,1 kg CO2-Äquivalent je Gigajoule bis 2025 und 94 kg ab 2026. Aus dieser Pflicht entsteht der gesamte Markt für THG-Prämien.
Treibhausgasminderungsquote für reine Batterieelektrofahrzeuge (THG-Quote nach 38. BImSchV)
Wer ein reines Batterieelektrofahrzeug hält, kann die eingesparten Treibhausgasemissionen über die THG-Quote verkaufen. Der in Elektrofahrzeugen genutzte Strom wird mit dem dreifachen Energiegehalt angerechnet. Für nicht-öffentliches Laden gilt pro zugelassenem Batterieelektrofahrzeug ein pauschaler Schätzwert, den das Bundesumweltministerium jährlich im Bundesanzeiger bekanntgibt. Das Umweltbundesamt stellt die Bescheinigung aus, den Erlös erzielt man über einen Vertrag mit einem quotenverpflichteten Unternehmen oder einen Vermarkter.
U25 - Junge Kulturinitiativen
U25 richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, die erste eigene Kulturprojekte auf die Beine stellen wollen. Gefördert werden experimentelle Vorhaben, die Menschen vor Ort einbinden und gesellschaftliche Themen mit kulturellen Mitteln bearbeiten. Das Programm senkt bewusst die Huerden gegenueber der regulaeren Projektförderung. Die nächste Antragsphase läuft vom 2. Oktober bis 2. November 2026.
U25 – Junge Kulturinitiativen des Fonds Soziokultur
Einstiegsprogramm für junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, die die ersten eigenen Schritte in der Kulturarbeit gehen. Gefördert werden experimentelle Projekte, die Menschen vor Ort einbeziehen und ein gesellschaftspolitisches oder soziales Thema mit kulturellen Methoden bearbeiten. Die Fördergrundsaetze des Fonds gelten entsprechend, die Förderung steht unter dem Vorbehalt der Mittelbewilligung durch den BKM. Konkrete Förderhöhen nennt die Programmseite nicht.
Umsatzsteuer-Nullsteuersatz für Photovoltaikanlagen (Paragraf 12 Absatz 3 UStG)
Auf die Lieferung und Installation von Solarmodulen, wesentlichen Komponenten und Stromspeichern fällt keine Umsatzsteuer an. Der Steuersatz beträgt null Prozent, wenn die Anlage auf oder in der Naehe von Privatwohnungen, Wohnungen oder gemeinwohlorientierten Gebäuden installiert wird. Die installierte Bruttoleistung laut Marktstammdatenregister darf 30 Kilowatt peak nicht übersteigen. Die Regelung gilt ebenso für innergemeinschaftliche Erwerbe und Einfuhren.
Umsatzsteuer-Nullsteuersatz für Photovoltaikanlagen (§ 12 Absatz 3 UStG)
Auf die Lieferung von Solarmodulen, wesentlichen Komponenten und Speichern sowie auf deren Installation fällt keine Umsatzsteuer an, der Steuersatz beträgt null Prozent. Das senkt den Anschaffungspreis unmittelbar, ohne dass der Betreiber Vorsteuer geltend machen oder zur Regelbesteuerung optieren müsste. Voraussetzung ist, dass die Anlage auf oder in der Nähe von Privatwohnungen, Wohnungen, öffentlichen Gebäuden oder Gebäuden für dem Gemeinwohl dienende Tätigkeiten installiert wird und die installierte Bruttoleistung 30 Kilowatt peak nicht übersteigt. Der Haken: Bei größeren Anlagen greift der Nullsteuersatz nicht, und der Nachweis der Voraussetzungen liegt beim liefernden Unternehmen.
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- BundeslandFörderung in Baden-WürttembergProgramme, Stellen und die L-Bank, Staatsbank für Baden-Württemberg.
- BundeslandFörderung in NiedersachsenProgramme, Stellen und die NBank, Investitions- und Förderbank Niedersachsen.
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