Förderprogramme
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- Sozialleistung519
- Wohnen und Miete223
- Gesundheit und Pflege250
- Zuwanderung und Integration115
- Sonstiges603
Hamburg-Kredit Innovation
Zinsgünstiger Kredit für Innovationsvorhaben in drei Stufen mit zunehmender Zinsverbilligung. Stufe 1 fördert einfache Produktverbesserungen und Markteinführungen, Stufe 2 die Entwicklung neuer Innovationen samt Umsetzungsinvestitionen und Stufe 3 großvolumige Innovationen oder Vorhaben mit künstlicher Intelligenz. Darlehen von 25.000 bis 2.500.000 Euro mit bis zu 10 Jahren Laufzeit und bis zu 2 tilgungsfreien Jahren.
Hamburg-Kredit Mikro
Kleindarlehen der IFB Hamburg von 5.000 bis 25.000 Euro für Unternehmen in den ersten fuenf Jahren und bis 40.000 Euro für etablierte Unternehmen. Der Zins liegt derzeit bei 3,76 Prozent, fest über die Laufzeit von sechs Jahren, die ersten sechs Monate sind tilgungsfrei. Finanziert werden bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten, Bearbeitungsgebühren fallen nicht an. Erforderlich ist die Bestätigung eines Kreditinstituts, dass es das Vorhaben nicht begleiten kann. Personen mit negativen Schufa-Einträgen sind ausgeschlossen. Der Antrag läuft ausschließlich über das eAntragsportal.
Hamburg-Kredit Umwelt
Zinsgünstiger Kredit für Investitionen und Betriebsmittel zur Verbesserung der Umweltsituation, für Klimaschutz und Ressourcenschonung. Gefördert werden unter anderem Energieeffizienzmaßnahmen in Produktionsanlagen sowie Abfallvermeidung. Darlehen von 25.000 bis 5.000.000 Euro mit Laufzeiten bis zu 20 Jahren.
Hamburg-Kredit Universal
Großvolumiger Kredit für Übernahmen, Erweiterungen, Wachstumsfinanzierungen und Betriebsmittel. Bis zu 10 Millionen Euro je Vorhaben und bis zu 100 Prozent der förderfähigen Projektkosten. Laufzeiten von 5, 7, 8 oder 10 Jahren mit bis zu 2 tilgungsfreien Jahren.
Hamburg-Kredit Wachstum
Zinsverbilligtes Darlehen der IFB Hamburg von bis zu 750.000 Euro je Vorhaben, höchstens 1,5 Millionen Euro innerhalb von drei Kalenderjahren. Antragsberechtigt sind KMU, Freiberufler und Vermieter von Gewerbeimmobilien, die seit mindestens fuenf Jahren am Markt sind. Der Zinssatz ist bei Investitionen bis zu zehn Jahre fest, bei Betriebsmitteln bis zu fuenf Jahre. Finanziert werden bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten. Der Antrag läuft vor Vorhabensbeginn über die Hausbank. Seit August 2023 ist die Einhaltung der ESG-Ausschlussliste verpflichtend.
HamburgInnoGrowth (HIG)
Typisch stille Beteiligungen von bis zu 2,5 Millionen Euro je Startup oder Unternehmen. Zielgruppe sind nicht exit-orientierte Startups, wachstumsorientierte Mittelständler und Social Entrepreneurs mit Geschäftssitz in Hamburg. Das Programm ist Teil der Bundesinitiative RegioInnoGrowth mit KfW- und Landesmitteln von insgesamt 69 Millionen Euro.
Hamburger Aktionsplan Inklusion und Sport
Im Rahmen des Hamburger Aktionsplans Inklusion und Sport werden Maßnahmen für Menschen mit Behinderungen gefördert. Ziel ist eine Erhöhung der Sportaktivitäten und der Abbau von Hindernissen bei Sportangeboten, damit eine gleichberechtigte Teilhabe im Sport möglich wird. Antragsberechtigt sind die Mitgliedsorganisationen des Hamburger Sportbundes. Ergänzend fördert der HSB inklusive Sportgruppen, Seniorinnen- und Seniorengruppen sowie Projekte im Bereich Integration.
Hamburger Gründachförderung
Zuschuss für freiwillige Dachbegrünungen ab 20 Quadratmeter Nettovegetationsfläche und für Fassadenbegrünungen ab 1.000 Euro förderfähiger Kosten. Private und Eigentümergemeinschaften erhalten 60 Prozent, andere Antragsteller 40 Prozent, jeweils bis 100.000 Euro je Gebäude. Die Sonderkategorie Gebäudebegrünung PLUS fördert mit 75 bis 100 Prozent bis 200.000 Euro.
Hamburger Gründachförderung
Hamburg bezuschusst Dach- und Fassadenbegrünung an Wohn- und Nichtwohngebäuden mit bis zu 100.000 Euro je Gebäude. Private Selbstnutzer und Wohnungseigentümergemeinschaften erhalten 60 Prozent der förderfähigen Ausgaben, gewerbliche Antragstellende, Vermietende ab drei Wohneinheiten und Organisationen 40 Prozent. Im Modul Gebäudebegrünung PLUS sind 75 bis 100 Prozent und bis zu 200.000 Euro je Gebäude möglich.
Hamburger Gründachförderung
Hamburg bezuschusst freiwillige Dach- und Fassadenbegrünungen an Wohn- und Nichtwohngebäuden im Stadtgebiet. Private Selbstnutzer und Wohnungseigentümergemeinschaften erhalten 60 Prozent der förderfähigen Ausgaben, Vermietende ab drei Wohneinheiten sowie Unternehmen und Organisationen 40 Prozent, jeweils bis 100.000 Euro je Gebäude. Für den Programmteil Gebäudebegrünung PLUS liegt die Obergrenze bei 200.000 Euro je Bauwerk. Voraussetzung für die Dachbegrünung sind mindestens 20 Quadratmeter Nettovegetationsfläche und eine Dachneigung bis 30 Grad.
Hamburger Gründachförderung
Zuschuss für Dach- und Fassadenbegrünung in Hamburg: 60 Prozent der förderfähigen Kosten für private Selbstnutzer und Wohnungseigentümergemeinschaften, 40 Prozent für Vermieter, Unternehmen und gemeinnützige Träger, maximal 100.000 Euro je Gebäude. Die Variante Gebäudebegrünung PLUS fördert mit 75 bis 100 Prozent und bis zu 200.000 Euro je Gebäude.
Hamburger Heizungsförderung
Die Hamburger Heizungsförderung ergänzt die Bundesförderung für den Heizungstausch in Hamburg. Gefördert werden Wärmepumpen samt Umfeldmaßnahmen, Solarthermie, Biomasseanlagen und Wärmespeicher, der Neuanschluss von Bestandsgebäuden an Wärme- und Gebäudenetze sowie Machbarkeitsuntersuchungen für Quartierswärmelösungen. Der Antrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt und bewilligt sein. Die Module Hausanschlussleitungen sowie Gebäude- und Wärmenetze in Quartieren sind für 2026 bereits ausgeschöpft, neue Mittel sind für 2027 geplant.
Hamburger Heizungsförderung - Modul Erneuerbare Wärme
Das Modul Erneuerbare Wärme der Hamburger Heizungsförderung bezuschusst Maßnahmen, die den Einsatz erneuerbarer Energien für die Wärmebereitstellung im Gebäude erhöhen. Gefördert werden insbesondere Wärmepumpen samt Umfeldmaßnahmen, Solarthermieanlagen, Biomasseanlagen, Wärmespeicher sowie die Mehrfachnutzung von Flächen durch erneuerbare Energien. Statt des Zuschusses kann bei Erfüllung der Anforderungen auch das subventionierte IFB-Energiedarlehen Einzelmaßnahmen genutzt werden. Die Antragstellung läuft über das eAntragsportal der IFB Hamburg.
Hamburger Heizungsförderung - Modul Gebäudenetze und Wärmenetze in Quartieren
Gefördert werden die Errichtung, der Umbau und die Erweiterung von Gebäudenetzen und Wärmenetzen in Quartieren, die der Nutzung erneuerbarer Wärme oder unvermeidbarer Abwärme dienen. Das Modul richtet sich an Zusammenschlüsse von Eigentümern, Wohnungsunternehmen und Quartiersakteure, die eine gemeinsame Wärmelösung statt einzelner Heizungen aufbauen wollen. Die Fördermittel für 2026 sind bereits ausgeschöpft, sodass derzeit keine neuen Anträge gestellt werden können. Bewilligte und eingereichte Anträge werden regulär bearbeitet, neue Mittel sind für 2027 geplant.
Hamburger Heizungsförderung - Modul Hausanschlussleitungen
Das Modul fördert Hausanschlussleitungen vom nächstgelegenen Punkt eines Wärmeverteilnetzes bis zur Wärmeübergabestation, die der Versorgung zusätzlicher Gebäude mit leitungsgebundener Wärme dienen. Es schließt damit die Lücke zwischen Netz und Gebäude, die weder von der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze noch von der gebäudeseitigen Heizungsförderung vollständig abgedeckt wird. Die Fördermittel für das Jahr 2026 sind bereits ausgeschöpft, neue Anträge sind derzeit nicht möglich. Neue Mittel sind für 2027 geplant.
Hamburger Heizungsförderung - Modul Wärmenetzanschluss
Gefördert wird der Neuanschluss von Bestandsgebäuden an bestehende oder neu zu errichtende Wärme- und Gebäudenetze einschließlich der dafür erforderlichen Umfeldmaßnahmen. Gefördert werden ausschließlich Maßnahmen auf dem Grundstück des angeschlossenen Gebäudes. Damit deckt das Modul genau die Kosten ab, die beim Wechsel von einer eigenen Heizung auf Fernwärme im Gebäude anfallen, etwa die Übergabestation und die Anpassung der Hausinstallation. Die Antragstellung erfolgt über das eAntragsportal der IFB Hamburg.
Hamburger Heizungsförderung - Modul Wärmepumpen
Zuschuss für Wärmepumpen und erforderliche Umfeldmaßnahmen in Wohn- und Nichtwohngebäuden. Gefördert werden zudem Wärmespeicher ab 4 Kubikmeter und die Mehrfachnutzung von Flächen für Wärmepumpen, Geothermie oder Solarthermie. Der Zuschuss beträgt 20 Prozent der förderfähigen Investitionskosten.
Hamburger Heizungsförderung - Untersuchungen für Quartiere und nachbarschaftliche Wärmelösungen
Dieses Modul fördert Machbarkeitsuntersuchungen für Gebäudenetze und Wärmenetze in Quartieren, gemeinschaftliche Lärmgutachten sowie die Auslegung und Fachplanung für gemeinschaftliche zentrale Wärmelösungen. Damit unterstützt Hamburg die Vorphase nachbarschaftlicher Wärmeprojekte, in der Eigentümer klären, ob sich ein gemeinsames Netz technisch und wirtschaftlich lohnt. Lärmgutachten sind bei Luft-Wasser-Wärmepumpen in dichter Bebauung ein häufiger Stolperstein und werden hier ausdrücklich als förderfähig genannt.
Hamburger Kita-Gutschein mit beitragsfreier Grundbetreuung
Hamburg gewährt allen Kindern einen Rechtsanspruch auf fuenf Stunden taegliche Betreuung samt Mittagessen, die beitragsfrei ist. Für laengere Betreuungszeiten zahlen Eltern einen nach Einkommen und Familiengröße gestaffelten Familieneigenanteil. Der Krippen-Gutschein gilt vom ersten bis zum dritten Geburtstag, der Elementar-Gutschein vom dritten Geburtstag bis zum Schuleintritt. Der Gutschein wird online oder beim Bezirksamt beantragt, eine rückwirkende Förderung ist in der Regel nicht möglich.
Hamburger Musikstadtfonds
Der Musikstadtfonds fördert Musikprojekte in Hamburg quer durch die Genres. Antragsberechtigt sind Veranstalter, Ensembles und Musikschaffende mit Bezug zur Stadt. Die Bewerbungsfrist ist jährlich der 15. Juni. Förderbeträge sind auf der Übersichtsseite der Behörde nicht beziffert.
Hamburger Weiterbildungsbonus PLUS
Zuschuss zu beruflichen Weiter- und Fortbildungen ab 8 Stunden Dauer bei qualifizierten Anbietern. Standardsatz sind 40 Prozent der Lehrgangskosten, maximal 750 Euro bis 2.499 Euro Kurskosten und maximal 1.000 Euro ab 2.500 Euro. Beschäftigte im Handwerk erhalten bis zu 75 Prozent und maximal 1.000 Euro, Beschäftigte im SGB-II-Bezug bis zu 100 Prozent und maximal 1.500 Euro.
HannoverAktivPass
Der HannoverAktivPass ist ein Angebot der Landeshauptstadt Hannover für Menschen mit geringem Einkommen und eröffnet Vergünstigungen bei städtischen Angeboten. Anspruch haben unter anderem Beziehende von Bürgergeld, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung, Wohngeld, Eingliederungshilfe, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und ergänzender Hilfe zum Lebensunterhalt der Kriegsopferfürsorge. Der Pass gilt ab Geburt und wird Berechtigten mit laufendem Leistungsbezug automatisch zugesandt. Er ist jeweils vom 1. Januar bis 31. Dezember eines Jahres gültig.
Hanns-Seidel-Stiftung Begabtenförderung
Die Hanns-Seidel-Stiftung ist eines der dreizehn vom Bund geförderten Begabtenförderungswerke und steht der christlich-sozialen Wertetradition nahe. Sie fördert Studierende und Promovierende aller Fachrichtungen und Hochschulen in Deutschland mit einem einkommensabhängigen Grundstipendium, einer Studienkostenpauschale und einem breiten Seminarprogramm. Ein Schwerpunkt liegt auf politischer Bildung und internationalem Austausch. Bewerbungen laufen direkt bei der Stiftung in München.
Hans-Boeckler-Stiftung Studienförderung
Die Hans-Boeckler-Stiftung ist das Begabtenförderungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes und eines der dreizehn vom Bund geförderten Werke. Sie fördert gezielt Studierende und Promovierende aus Familien ohne akademische Tradition, Berufserfahrene und gewerkschaftlich Engagierte. Neben dem einkommensabhängigen Grundstipendium und der Studienkostenpauschale gibt es eigene Förderlinien für Menschen mit Berufsausbildung, die ohne Abitur studieren. Die ideelle Förderung umfasst Seminare, Beratung und ein großes Alumni-Netzwerk.
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