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EEG-Marktprämie für Photovoltaik in der Direktvermarktung
Statt der festen Einspeisevergütung können Betreiber ihren Solarstrom über einen Direktvermarkter an der Boerse verkaufen und erhalten dazu die Marktprämie nach Paragraf 20 EEG. Die Marktprämie gleicht die Differenz zwischen dem anzulegenden Wert und dem Monatsmarktwert aus. Anlagen ab 100 Kilowatt installierter Leistung müssen den Strom verpflichtend direkt vermarkten. Voraussetzung ist unter anderem die Bilanzierung in einem eigenen Bilanz- oder Unterbilanzkreis für EEG-Strom.
EEG-Einspeisevergütung Photovoltaik (Volleinspeisung)
Wer den gesamten erzeugten Solarstrom einspeist statt ihn selbst zu verbrauchen, erhält nach Paragraf 48 Absatz 2a EEG einen Zuschlag auf den anzulegenden Wert. Der Zuschlag beträgt 4,8 Cent je Kilowattstunde bis 10 Kilowatt, 3,8 Cent bis 40 Kilowatt, 5,1 Cent bis 100 Kilowatt, 3,2 Cent bis 400 Kilowatt und 1,9 Cent bis 1 Megawatt. Die Volleinspeisung muss dem Netzbetreiber vor Inbetriebnahme beziehungsweise vor dem 1. Dezember des Vorjahres in Textform mitgeteilt werden.
EEG-Einspeisevergütung Photovoltaik (Überschusseinspeisung)
Wer Solarstrom ins Netz einspeist und den Rest selbst verbraucht, erhält vom Netzbetreiber eine gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung. Der anzulegende Wert nach Paragraf 48 Absatz 2 EEG beträgt 8,51 Cent je Kilowattstunde bis 10 Kilowatt, 7,43 Cent bis 40 Kilowatt und 7,64 Cent bis 1 Megawatt installierter Leistung. Die Vergütung wird über 20 Jahre zuzueglich des Inbetriebnahmejahres gezahlt. Anspruch auf die Einspeisevergütung besteht nach Paragraf 21 EEG für Anlagen bis 100 Kilowatt.
FuturE - Qualifizierungsprogramm für ehrenamtliche Führungsaufgaben
FuturE qualifiziert Ehrenamtliche für den Schritt in eine ehrenamtliche Leitungsfunktion. Das Programm vermittelt Führungswissen und Fachkompetenz in drei Praesenzmodulen an Wochenenden, ergänzt um Online-Phasen mit Fachinputs. Es gibt getrennte Durchgaenge für 18- bis 27-Jährige und für 55- bis 68-Jährige. Für den Durchgang mit Praesenzmodulen von Januar bis Maerz 2027 läuft die Bewerbung vom 18. August bis 29. September 2026.
action! Aktiv für eine globale Welt
action! fördert Bildungsaktionen zu globalen Themen entlang der 17 Nachhaltigkeitsziele mit bis zu 500 Euro je Projekt. Die Förderung deckt 100 Prozent der Projektkosten, ein Eigenanteil ist nicht noetig. Antragsberechtigt sind ehrenamtlich Engagierte ab 18 Jahren sowie Gruppen und Initiativen ohne eigene Rechtsform, eingetragene Vereine und etablierte Organisationen dagegen nicht. Gefördert werden zum Beispiel Workshops, Ausstellungen, Filmvorführungen, Podcasts und Aktionstage. Das Programm läuft von 2025 bis 2027, Anträge werden nach Eingang bearbeitet und innerhalb von zwei Wochen beantwortet.
Institutionelle Förderung politischer Stiftungen und kommunalpolitischer Vereinigungen in Sachsen-Anhalt
Neben der Projektförderung vergibt die Landeszentrale Sachsen-Anhalt institutionelle Förderung. Empfänger sind politische Stiftungen im Land sowie kommunalpolitische Organisationen und Vereinigungen mit Sitz in Sachsen-Anhalt. Damit finanziert das Land die dauerhafte Arbeit dieser Einrichtungen mit, nicht nur einzelne Veranstaltungen. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Einrichtungen des privaten Rechts sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts ausserhalb der Landesverwaltung.
Projektförderung politische Bildung in Sachsen-Anhalt
Die Landeszentrale Sachsen-Anhalt fördert Formate der politischen Bildungsarbeit wie Seminare, Workshops, Vorträge und Ausstellungen. Antragsberechtigt sind juristische Personen des öffentlichen Rechts ausserhalb der Landesverwaltung sowie Einrichtungen des privaten Rechts mit Sitz in Sachsen-Anhalt, die gemeinnützige Zwecke verfolgen. Anträge müssen mindestens sechs Wochen vor Maßnahmenbeginn und auf den offiziellen Vordrucken per Post eingereicht werden. Für die Antragstellung und die Verwendungsnachweisprüfung gibt es feste Ansprechpartner in der Landeszentrale.
Förderung von Bildungszeitseminaren in Berlin
Die Berliner Landeszentrale bezuschusst Seminare der politischen Bildung, die als Bildungszeit nach dem Berliner Bildungszeitgesetz anerkannt sind. Die Seminare müssen mindestens drei Programmtage mit je sechs Stunden umfassen, gefördert werden höchstens fuenf Programmtage. Sie stehen Personen ab 16 Jahren offen und können mit oder ohne Übernachtung stattfinden. Träger müssen nach dem Erwachsenenbildungsgesetz anerkannt sein und das Seminar zusätzlich bei der Senatsverwaltung für Arbeit als Bildungszeit anmelden. Die Förderrichtlinie gilt ab dem 1. Januar 2026.
Förderung von Einzelprojekten der politischen Bildung in Berlin
Die Berliner Landeszentrale fördert Einzelprojekte der politischen Bildung mit 1.000 bis 6.000 Euro je Projekt. Die Förderung erfolgt als Festbetragsfinanzierung, ein Eigenanteil von 20 Prozent ist erforderlich. Antragsberechtigt sind nichtstaatliche Bildungsträger, Einrichtungen und Vereine als juristische Personen, Privatpersonen nicht. Für 2026 lagen die Schwerpunkte unter anderem auf Wahlen und Beteiligung einschließlich der neuen Wählerinnen und Wähler ab 16, diskriminierungskritischer Bildung, Krisenkompetenz, Bildung gegen Rechtsextremismus, Jugend-Politiker-Dialog und Schuelervertretungen.
Förderung der Gedenkstättenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern
Die Landeszentrale Mecklenburg-Vorpommern fördert Gedenkstättenarbeit sowie Investitionen in Gedenkstätten. Es geht um die Auseinandersetzung mit Krieg, Gewaltherrschaft und politischem Unrecht im Land. Antragsberechtigt sind Träger von Gedenkstätten und Erinnerungsorten. Zu Förderhöhe und Fristen gibt die Landeszentrale im Einzelfall Auskunft.
Landesprogramm Demokratie und Toleranz gemeinsam stärken Mecklenburg-Vorpommern
Über das Landesprogramm Demokratie und Toleranz gemeinsam stärken fördert Mecklenburg-Vorpommern Projekte, die Demokratie und Toleranz stärken und Aufklaerungsarbeit leisten. Die Abwicklung läuft über die Landeszentrale für politische Bildung. Gefördert werden zivilgesellschaftliche Vorhaben im ganzen Land. Konkrete Förderhöhen und Fristen nennt die Landeszentrale auf Anfrage.
Förderung politischer Bildungsprojekte an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern
Die Landeszentrale Mecklenburg-Vorpommern fördert Projekte der politischen Bildung an Schulen. Ziel ist es, demokratisches Bewusstsein und interkulturelle Toleranz bei Schuelerinnen und Schuelern zu stärken. Gefördert werden Veranstaltungen und Projekte im schulischen Umfeld. Angaben zu Förderhöhe und Fristen macht die Landeszentrale erst im Einzelfall, Ansprechpartner ist die Poststelle in Schwerin.
Projektförderung politische Bildung der Brandenburgischen Landeszentrale
Die Brandenburgische Landeszentrale fördert ausserschulische Bildungsformate wie Seminare, Workshops, Vorträge, Ausstellungen, Zeitzeugengespraeche, Theaterprojekte und Filmvorführungen. Antragsberechtigt sind Vereine aller Art, nichtstaatliche und gemeinnützige Einrichtungen sowie anerkannte Weiterbildungseinrichtungen, Privatpersonen nicht. Die Veranstaltungen dürfen für Teilnehmende nicht verpflichtend sein und müssen grundsaetzlich allen Brandenburgerinnen und Brandenburgern offenstehen. Über die Anträge entscheidet eine Qualitätskonferenz unter anderem nach Themenrelevanz, regionaler Verteilung und Zielgruppenbezug.
Förderung von Einrichtungen der politischen Bildung nach dem Weiterbildungsgesetz NRW
Nordrhein-Westfalen fördert anerkannte Einrichtungen der politischen Bildung auf Grundlage des Weiterbildungsgesetzes des Landes. Antragsberechtigt sind öffentlich-rechtliche und private gemeinnützige Träger mit entsprechender Anerkennung. Die Landeszentrale für politische Bildung wickelt die Förderung ab. Details zu Förderhöhe und Fristen stehen in den einrichtungsbezogenen Unterlagen der Landeszentrale.
Förderung der Erinnerungskultur durch die Landeszentrale NRW
Nordrhein-Westfalen fördert Gedenkstätten und NS-Erinnerungsorte im Land über die Landeszentrale für politische Bildung. Gefördert werden Projekte an den Gedenkstätten sowie Vorhaben von besonderer regionaler Bedeutung zur Aufarbeitung der NS-Zeit. Leitender Grundsatz ist, lokale Verantwortung und Engagement zu stärken statt zentral zu steuern. Wichtigster Partner ist der Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte in NRW.
Förderung politischer Jugend- und Erwachsenenbildung über die AKSB
Die AKSB ist Zentralstelle für die katholisch-sozialen Bildungswerke und leitet öffentliche Mittel an ihre Mitgliedseinrichtungen weiter. Sie hat drei Förderbereiche: politische Kinder- und Jugendbildung über den Kinder- und Jugendplan des Bundes, politische Erwachsenenbildung über die Bundeszentrale für politische Bildung und internationale politische Bildung. Der dritte Bereich umfasst Jugendaustausche und entwicklungspolitische Bildung, unter anderem über das Förderprogramm entwicklungspolitische Bildung des BMZ. Antragstellung läuft über die Mitgliedseinrichtungen und die Geschäftsstelle in Bonn.
KJP-Förderung der Jugendverbandsarbeit und politischer Jugendverbände
Aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes werden die bundeszentralen Jugendverbände als Regelstruktur gefördert, darunter auch politische Jugendverbände. Der Deutsche Bundesjugendring vertritt diese Verbände gegenueber Bund und Politik und bezeichnet Jugendverbände als Werkstätten der Demokratie. Im Regierungsentwurf 2027 steigt der KJP um knapp 900.000 Euro gegenueber 2026. Der DBJR haelt das für zu wenig und beziffert die Luecke für eine bedarfsgerechte Förderung der Jugendverbände auf 2 Millionen Euro.
Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP)
Der Kinder- und Jugendplan des Bundes ist seit 1950 das zentrale Förderinstrument der Kinder- und Jugendhilfe auf Bundesebene. Er finanziert unter anderem die politische Jugendbildung, die Jugendverbandsarbeit und die internationale Jugendarbeit. Rechtsgrundlage ist Paragraf 83 Absatz 1 SGB VIII, gefördert werden nur Vorhaben von überregionaler Bedeutung, die einzelne Länder nicht wirksam fördern können. Die Mittel fliessen in der Regel über Zentralstellen und bundeszentrale Träger an die Einrichtungen vor Ort.
Respekt Coaches - Praeventionsprogramm an Schulen
Respekt Coaches ist ein Bundesprogramm zur Praevention von Extremismus und Diskriminierung an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen. Umgesetzt wird es von den Jugendmigrationsdiensten in Kooperation mit Trägern der politischen Bildung und der Radikalisierungspraevention. Angeboten werden Gruppenangebote zu Demokratie, Resilienz, Sozialkompetenz und Medienkompetenz sowie Einzelberatung. Seit 2018 wurden mehr als 600.000 Jugendliche in über 15.000 Gruppenangeboten an rund 900 Kooperationsschulen erreicht.
Demokratie leben! - Sondervorhaben Integration und Teilhabe
Sondervorhaben ergänzen die fuenf Programmbereiche von Demokratie leben! um eigene Schwerpunkte. Für die Förderung ab 2027 wurde unter anderem ein Förderaufruf zum Sondervorhaben Integration und Teilhabe veröffentlicht. Ergänzend gibt es Förderaufrufe zu den Programmebenen Bund, Digitaler Raum und zur Koordinierung. Die Interessenbekundungen waren ausschließlich online einzureichen, der Zeitraum lief vom 3. August bis 4. September 2026.
Demokratie leben! - Extremismuspraevention in Strafvollzug und Bewaehrungshilfe
Dieser Programmbereich fördert Projekte, die radikalisierungsgefaehrdete Menschen im Strafvollzug und in der Bewaehrungshilfe beraten und begleiten. Dazu gehoeren auch Fortbildungen für Bedienstete und Fachkräfte in Justiz und Bewaehrungshilfe. Ziel ist es, Radikalisierung im Justizvollzug frühzeitig zu erkennen und Ausstiegswege zu oeffnen. Die dritte Förderperiode läuft von 2025 bis 2032.
Demokratie leben! - Innovationsprojekte
Innovationsprojekte erproben neue Arbeitsansaetze in der Demokratieförderung, der Vielfaltgestaltung und der Extremismuspraevention. Antragsteller sind zivilgesellschaftliche Organisationen, die noch nicht erprobte Konzepte entwickeln und testen wollen. Die Ergebnisse sollen anschließend in die Regelpraxis und in die bundeszentrale Infrastruktur einfliessen. Die dritte Förderperiode läuft von 2025 bis 2032.
Demokratie leben! - Partnerschaften für Demokratie
Partnerschaften für Demokratie richten sich an kommunale Gebietskörperschaften und deren Zusammenschlüsse, also Städte, Gemeinden und Landkreise. Sie buendeln vor Ort Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft und legen gemeinsam kommunale Ziele der Demokratieförderung fest. Über einen Aktions- und Initiativfonds können lokale Projekte unbuerokratisch unterstützt werden. Die dritte Förderperiode läuft von 2025 bis 2032.
Demokratie leben! - Landes-Demokratiezentren
In jedem Bundesland fördert Demokratie leben! ein Landes-Demokratiezentrum. Es koordiniert die regionalen Akteure und trägt die Beratungsangebote vor Ort: Mobile Beratung, Opfer- und Betroffenenberatung sowie Ausstiegs- und Distanzierungsberatung. Damit entsteht in jedem Land eine feste Anlaufstelle bei rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Vorfaellen. Die dritte Förderperiode läuft von 2025 bis 2032.
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- BundeslandFörderung in Baden-WürttembergProgramme, Stellen und die L-Bank, Staatsbank für Baden-Württemberg.
- BundeslandFörderung in NiedersachsenProgramme, Stellen und die NBank, Investitions- und Förderbank Niedersachsen.
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