Förderprogramme auf Ebene Land
Alle Programme auf Ebene Land. Diese lassen sich häufig mit Programmen anderer Ebenen kombinieren.
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- Wohnen und Miete223
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- Zuwanderung und Integration115
- Sonstiges603
Beratungsförderung im Handwerk Nordrhein-Westfalen
Das Land Nordrhein-Westfalen finanziert rund 110 Beratungsfachkräfte bei den Handwerkskammern und Innungen. Beraten wird zu Betriebswirtschaft, Digitalisierung und Innovation. Handwerksbetriebe und Gründungswillige erhalten die Beratung über ihre zuständige Kammer oder Innung. Konkrete Fördersätze oder Zuschussbeträge für die Betriebe werden auf der Landesseite nicht ausgewiesen, da das Land die Beratungsstellen und nicht die einzelnen Beratungen finanziert.
Beratungsprogramm Wirtschaft NRW (BPW)
Das Beratungsprogramm Wirtschaft NRW bezuschusst externe Unternehmensberatungen für kleine und mittlere Unternehmen und Gründungen in Nordrhein-Westfalen. Der Zuschuss liegt zwischen 50 und 90 Prozent des Tagewerksatzes bei maximal acht Beratertagen, der förderfähige Tagessatz beträgt je nach Beratungsform 510 bis 918 Euro pro Beratertag. In der Regel werden 50 Prozent eines Tagewerksatzes mit maximal 510 Euro je Beratertag gefördert, bei Zirkelberatung bis zu 90 Prozent mit maximal 918 Euro. Beratungen zur Digitalisierung und zum digitalen Vertrieb sind über das Programm abbildbar, gefördert wird die Beratung, nicht die Umsetzung.
Beratungsrichtlinie Thüringen - Betriebsberatung im Handwerk
Die Beratungsrichtlinie Thüringen fördert außerdem die betriebsinterne Beratung durch Beraterinnen und Berater der Handwerkskammern und Fachverbände. Der Zuschuss beträgt 350 Euro je Tagewerk von acht Stunden ohne Bundeskofinanzierung und 150 Euro je Tagewerk mit Bundeskofinanzierung. Jährlich sind maximal 120 Tagewerke förderfähig. Zuwendungsempfänger sind die Handwerkskammern und Wirtschaftsverbände, die die Beratung anschließend an die Betriebe erbringen.
Berlin-Ticket S
Das Berlin-Ticket S ist eine preisreduzierte Monatskarte für den Tarifbereich Berlin AB für Menschen, die Sozialleistungen beziehen. Seit 1. Januar 2026 kostet es laut Senatsverwaltung 27,50 Euro monatlich. Zum Ticket muss ein gültiger Leistungsbescheid einer Berliner Behörde oder eine gültige Leistungsbescheinigung zusammen mit einem amtlichen Ausweis mitgeführt werden. Bereits ausgegebene VBB-Kundenkarten bleiben laengstens bis 1. Oktober 2026 gültig.
Berlin-Ticket S (Sozialticket Berlin)
Sozialticket des Landes Berlin für 27,50 Euro pro Monat im Tarifbereich Berlin AB. Es gilt nur mit VBB-Kundenkarte Berlin S oder einem aktuellen Leistungsbescheid und eingetragenem Vor- und Nachnamen auf dem Ticket; diese Regel gilt seit dem 1. Januar 2025. Das Ticket ist nicht übertragbar. Mitgenommen werden dürfen ein Hund und Kinder unter sechs Jahren. Anders als das Deutschlandticket gilt es nicht bundesweit.
Berliner Bildungszeit
Die Berliner Bildungszeit ist der gesetzliche Anspruch von Beschäftigten in Berlin auf bezahlte Freistellung für anerkannte Weiterbildungsveranstaltungen. Vollzeitbeschäftigte mit Fuenf-Tage-Woche haben 5 Tage pro Jahr, Teilzeitbeschäftigte anteilig. Die Freistellung kann für politische Bildung, berufliche Weiterbildung oder die Qualifizierung für ein Ehrenamt genutzt werden. Der Arbeitgeber zahlt während der Freistellung das Entgelt weiter, die Kurskosten tragen die Teilnehmenden selbst. Mit Zustimmung des Arbeitgebers lassen sich zwei Jahre auf bis zu 10 Tage zusammenlegen. Rechtsgrundlage ist das Bildungszeitgesetz, das im September 2021 das frühere Bildungsurlaubsgesetz abgeloest hat.
Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung
Das Land Berlin fördert Projekte der kulturellen Bildung, in denen Kinder und Jugendliche künstlerisch arbeiten. Träger sind Kultureinrichtungen, Vereine und Kunstschaffende, häufig in Kooperation mit Schulen und Kitas. Gefördert werden nur Vorhaben ohne Gewinnerzielungsabsicht. Beträge und Fristen richten sich nach der jeweiligen Ausschreibung.
Beteiligungen der BM H für hessische Unternehmen
Stille und offene Beteiligungen zur Stärkung von Eigenkapital und Bonität hessischer Unternehmen. Zur Verfuegung stehen mehrere Fonds, darunter TFH III, Hessen Kapital I bis III sowie Speziallinien für Wachstum und Innovation, Handwerk und Mikromezzanin. Angesprochen sind Gründer und Start-ups, KMU, Handwerksbetriebe, Freiberufler und Kleinstunternehmen mit Sitz in Hessen. Voraussetzung ist ein vollständiger Businessplan und eine gesicherte Gesamtfinanzierung des Vorhabens, Unternehmen in Schwierigkeiten sind ausgeschlossen. Mindest- und Höchstbeträge nennt die Übersichtsseite nicht.
Beteiligungen der Kapitalbeteiligungsgesellschaft Saarland (KBG)
Stille und offene Beteiligungen zur Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen im Saarland. Neben der KBG gibt es die Sparkassen/SIKB-Beteiligungsgesellschaft und die MI Mittelstands-Invest gemeinsam mit Volks- und Raiffeisenbanken. Die Laufzeiten reichen bis zu zehn Jahre, der Verwendungszweck ist breit gefasst von innovativen Projekten über Investitionsfinanzierungen bis zu Betriebsmitteln. Konkrete Mindest- und Höchstbeträge stehen in den jeweiligen Merkblaettern und nicht auf der Übersichtsseite.
Beteiligungskapital Bayern Kapital
Eigenkapitalbeteiligungen für bayerische Gründerinnen, Gründer und Technologieunternehmen von der Gründung über den Markteintritt bis zur Expansion. Bayern Kapital investiert in der Frühphase und begleitet innovative Technologieunternehmen auch in der Wachstumsphase.
Beteiligungskapital der BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft
Stille und offene Beteiligungen zur Stärkung der Eigenkapitalposition mittelständischer Unternehmen. Genutzt wird das Kapital für Wachstum, Unternehmensnachfolge inklusive MBO und MBI sowie für Restrukturierungen.
Betriebsberatung der Handwerkskammer Hamburg
Die Handwerkskammer Hamburg bietet Mitgliedsbetrieben und Existenzgründerinnen und Existenzgründern kostenfreie betriebswirtschaftliche Beratung an. Beraten wird unter anderem zu Betriebserweiterung, Nachfolge, Krisenprävention und organisatorischen Veränderungen. Die Beratung ist vertraulich und wird individuell auf den Betrieb zugeschnitten. Finanziert wird das Angebot auf Grundlage eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durch das zuständige Bundeswirtschaftsministerium. Ein eigener Zuschussbetrag wird nicht ausgezahlt, die Beratungsleistung selbst ist die Förderung.
Betriebsberatung der Handwerkskammer des Saarlandes
Die Handwerkskammer des Saarlandes berät ihre Mitgliedsbetriebe in betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und technischen Fragen sowie zur Außenwirtschaft und zu Bau- und Immobilienthemen. Weitere Schwerpunkte sind Energie-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsberatung, Innovations- und Technologieberatung über das Angebot DIGI-BIT sowie Denkmalpflege und Gestaltung. Konkrete Fördersätze oder Zuschusshöhen für die Betriebe sind auf der Beratungsseite nicht ausgewiesen. Die Beratung wird als Kammerleistung erbracht.
Betriebsberatung der Handwerkskammer für München und Oberbayern
Die Handwerkskammer für München und Oberbayern bietet Mitgliedsbetrieben und Existenzgründerinnen und Existenzgründern im Handwerk kostenlose Betriebsberatung an. Beraten wird vor Ort, online oder telefonisch, ergänzt um kostenlose Kurzseminare für Gründende und regelmäßige Sprechtage in 18 Außenstellen. Schwerpunkte sind Existenzgründung, Unternehmensführung, Betriebsnachfolge, Kassenführung und betriebliches Gesundheitsmanagement. Das Angebot wird durch EU-, Bundes- und Landesprogramme finanziert. Ein direkter Zuschuss an den Betrieb wird nicht ausgezahlt.
Betriebsberatungsprogramm Rheinland-Pfalz
Rheinland-Pfalz bündelt seine Beratungsförderung seit Dezember 2025 im neuen Betriebsberatungsprogramm. Bezuschusst werden externe Beratungen zu Betriebswirtschaft, Digitalisierung und künstlicher Intelligenz, Design, Wissenstransfer und Innovation. Der Zuschuss beträgt maximal 500 Euro je Tagewerk. Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen, Existenzgründungen und Unternehmensübernahmen mit Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz. Der Antrag muss vor Beratungsbeginn gestellt werden. Das Programm ersetzt die früheren Zuschüsse 134, 136 und 138.
Bezuschussung Vereinsuebungsbetrieb Hamburg
Der Hamburger Sportbund bezuschusst den Uebungsbetrieb seiner Mitgliedsvereine und honoriert damit den Einsatz qualifizierter Uebungsleiterinnen und Uebungsleiter. Die Förderung ist Teil des Angebots für Mitgliedsorganisationen, Einzelpersonen können nicht beantragen. Anträge und Richtlinien stehen im HSB-Mitgliederportal. Ergänzend gibt es Betriebskostenzuschüsse für Sportanlagen mit Antragsfrist 30. April. Nicht-Mitglieder wenden sich direkt an die jeweiligen Programmverantwortlichen.
BildungsTicket Sachsen
Schuelerticket in Sachsen für 15 Euro pro Monat, gültig rund um die Uhr im gesamten Verkehrsverbund, nicht nur für den Schulweg. Im Verkehrsverbund Oberelbe umfasst das Dresden sowie die Landkreise Meissen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Teile des Landkreises Bautzen. Finanziert wird der niedrige Preis vom Freistaat Sachsen und in Dresden zusätzlich von der Stadt. Studierende sind ausgeschlossen, Schuelerinnen und Schueler berufsbildender Schulen nur ohne duale Ausbildung.
Bildungscoaches (bilden & beschäftigen Zuschuss)
ESF-gefördertes Programm, das hessischen Unternehmen, vor allem KMU, kostenfreie Beratung und Begleitung durch Bildungscoaches zur beruflichen Weiterbildung bietet. Unterstützt werden Kompetenzbewertung und die Planung von Qualifizierungsvorhaben für Personalverantwortliche und Beschäftigte. Wichtig: Unternehmen erhalten kein Geld und stellen keinen Antrag. Antragsteller sind ausschließlich Bildungsträger, die das Coaching-Angebot bereitstellen. Fördersatz und Höchstbetrag sind nicht öffentlich beziffert.
Bildungszeit Baden-Württemberg
Die Bildungszeit in Baden-Württemberg gibt Beschäftigten einen Rechtsanspruch auf fuenf Arbeitstage bezahlte Freistellung pro Jahr für anerkannte Weiterbildungen. Erfasst sind berufliche Weiterbildung, politische Bildung und die Qualifizierung für ein Ehrenamt. Anspruchsberechtigt sind Beschäftigte mit Arbeitsplatz in Baden-Württemberg, deren Arbeitsverhältnis seit mindestens zwölf Monaten besteht, außerdem Auszubildende und Studierende in dualen Studiengaengen. Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten sind weitgehend ausgenommen. Der Antrag ist neun Wochen vor Beginn der Maßnahme zu stellen. Rechtsgrundlage ist das Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg.
Bildungszeit Berlin
Die Bildungszeit in Berlin ist der Rechtsanspruch von Beschäftigten auf Freistellung von der Arbeit für anerkannte Weiterbildungen bei fortlaufender Entgeltzahlung. Vollzeitbeschäftigte haben Anspruch auf fuenf Tage pro Jahr, bei anderer Wochenarbeitszeit erhöht oder verringert sich der Anspruch entsprechend. Mit Zustimmung des Arbeitgebers lassen sich zwei Jahre zusammenfassen, sodass bis zu zehn Tage am Stueck möglich sind. Der Anspruch entsteht nach sechs Monaten Betriebszugehoerigkeit und gilt nicht für Beamtinnen und Beamte. Das Bildungszeitgesetz loeste im September 2021 das alte Bildungsurlaubsgesetz ab.
Brachflächenbeseitigung Sachsen
Landesprogramm des Freistaats Sachsen, das ergänzend zur Bund-Länder-Städtebauförderung die Beseitigung von Brachflächen fördert. Ziel ist die Wiedernutzbarmachung ungenutzter, oft ruinoeser Flächen und Gebäude in Städten und Gemeinden, um Innenentwicklung zu ermöglichen und den Flächenverbrauch im Außenbereich zu senken. Antragsberechtigt sind Kommunen. Das Programm wird neben dem Landesprogramm Wohngebäuderückbau als reines Landesprogramm geführt und ergänzt die Programme Lebendige Zentren, Sozialer Zusammenhalt sowie Wachstum und nachhaltige Erneuerung.
Brandenburg-Kredit Altersgerecht Umbauen
Zinsverbilligter Kredit der ILB für den altersgerechten Umbau von Wohnraum in Brandenburg. Das Programm ergänzt den KfW-Kredit 159 um eine zusätzliche Landesverbilligung. Kredithöhe, Zinssatz und Laufzeit sind auf der abgerufenen Programmseite nicht ausgewiesen und stehen im Merkblatt beziehungsweise in der Konditionenuebersicht der ILB. Der Antrag läuft im Hausbankverfahren. Vor der Antragstellung sollten die aktuellen Konditionen bei der ILB abgefragt werden.
Brandenburger Innovationsfachkräfte 2022 (BIF)
Zuschuss zur Beschäftigung von Werkstudierenden und Innovationsassistentinnen beziehungsweise Innovationsassistenten in kleinen und mittleren Unternehmen im Rahmen einer betrieblichen Innovationsaufgabe. Für Werkstudierende ist ein monatliches Bruttogehalt von mindestens 1.076 Euro bei 20 Wochenstunden zu vereinbaren, für Innovationsassistenten mindestens 2.750 Euro bei mindestens 38 Wochenstunden. Die Förderung erfolgt über Standardeinheiten je Kalendermonat und Förderstufe; sie läuft bei Werkstudierenden 6 bis 12 Monate und bei Innovationsassistenten 18 Monate, bei nachhaltigen Innovationsaufgaben bis zu 24 Monate. Kofinanziert aus dem ESF Plus.
Breitbandförderung Baden-Württemberg
Landesförderung zum Ausbau schneller Internetverbindungen in Baden-Württemberg, insbesondere in unterversorgten Gebieten. Antragsteller sind in der Regel Kommunen und Zweckverbände. Bis 2020 zahlte die L-Bank die Fördermittel aus, seit 2020 erfolgt die Auszahlung direkt durch das Innenministerium; Antragstellung und Formulare laufen ebenfalls über das Innenministerium und nicht über die L-Bank. Konkrete Fördersätze und Höchstbeträge sind auf der L-Bank-Seite nicht ausgewiesen.
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- BundeslandFörderung in NiedersachsenProgramme, Stellen und die NBank, Investitions- und Förderbank Niedersachsen.
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