Förderprogramme auf Ebene Land
Alle Programme auf Ebene Land. Diese lassen sich häufig mit Programmen anderer Ebenen kombinieren.
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Beteiligungsfonds Bremen
Beteiligungskapital von bis zu 800.000 Euro je Start-up oder jungem Unternehmen in der Seed- und Series-A-Phase. Ohne weiteren Investor sind aufgrund beihilferechtlicher Grenzen höchstens 300.000 Euro möglich. Angeboten werden offene Minderheitsbeteiligungen mit Exit-Absicht ab dem siebten Jahr sowie typisch stille Beteiligungen mit vierteljährlichem Festentgelt, gewinnabhängiger Komponente und Laufzeit von bis zu zehn Jahren. Das Unternehmen muss seinen Sitz in Bremen oder Bremerhaven haben und die EU-KMU-Definition erfuellen. Hinter dem Angebot stehen drei Fonds, darunter der EFRE-Beteiligungsfonds Bremen II und der RegioInnoGrowth Fonds Bremen.
Allgemeine Beratungsförderung Bremen
Zuschuss von bis zu 50 Prozent der Beratungskosten für kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Bremen. Der anrechenbare Tagessatz beträgt höchstens 700 Euro für einen Acht-Stunden-Tag, der Gesamtzuschuss höchstens 7.000 Euro je Antragsteller. Gefördert werden externe Beratungen zu wirtschaftlichen, organisatorischen und technischen Fragen, etwa zum Aufbau von Managementsystemen, zur Betriebserweiterung, zur Umstrukturierung, zur Neupositionierung am Markt und zur Kostenstrukturanalyse.
Existenzgründungsberatung Bremen
Das Land Bremen bezuschusst die Beratung von Existenzgründerinnen und Existenzgründern durch hauptberufliche Unternehmensberater mit bis zu 80 Prozent der in Rechnung gestellten Beratungskosten. Der anrechenbare Tagessatz beträgt höchstens 700 Euro für einen Acht-Stunden-Tag, der Gesamtzuschuss höchstens 2.800 Euro je Antragsteller. Antragsberechtigt sind Personen, die in Bremen ein gewerbliches oder wirtschaftsnahes freiberufliches Unternehmen gründen oder übernehmen.
EFRE-Mikrodarlehen Bremen
Darlehen für natürliche Personen, Freiberufler und Kleinunternehmen im Land Bremen. Bei Gründungen bis fuenf Jahre beträgt das Darlehen höchstens 50.000 Euro bei einem Gesamtkapitalbedarf von höchstens 100.000 Euro, bei bestehenden Unternehmen ab fuenf Jahren höchstens 100.000 Euro bei einem Gesamtkapitalbedarf von höchstens 150.000 Euro. Der Zins liegt bei 2,5 Prozent pro Jahr, bindend für die gesamte Laufzeit von bis zu acht Jahren, mit bis zu zwei tilgungsfreien Jahren. Sondertilgungen sind kostenfrei möglich. Vor der Online-Antragstellung über das Portal Förderbar ist ein Beratungsgespraech erforderlich.
Startup Förderung Bremen (BRE-Up)
Zuschuss von bis zu 150.000 Euro mit einer Förderquote von 80 Prozent für hochinnovative Start-ups mit Sitz in Bremen. Die Förderdauer beträgt höchstens 24 Monate. Antragsberechtigt sind Unternehmen, die nicht aelter als fuenf Jahre sind, die reine Ideenphase verlassen haben und einen Proof of Concept oder ein funktionsfähiges Minimalprodukt erstellt und getestet haben. Das Vorhaben muss zur Bremer Innovationsstrategie 2030 passen. Förderfähig sind Personal-, Investitions-, Marketing- sowie Coaching- und Beratungskosten. Das Verfahren ist dreistufig mit Beratung, Vorauswahl und Antrag.
InnoVentureFonds (IVF)
Beteiligungen von bis zu 7 Millionen Euro je Start-up in Form von Eigenkapital oder eigenkapitalaehnlichen Instrumenten. Zielgruppe sind junge, wachstumsorientierte Unternehmen aller Branchen mit Sitz in Hamburg, die als nicht boersennotierte Kapitalgesellschaft organisiert sind, bevorzugt als GmbH. Die Seed-Phase muss abgeschlossen sein, investiert wird ab Series A. Der Fonds buendelt Mittel der KfW (70 Prozent) und Hamburgs (30 Prozent) im Rahmen der Bundesinitiative RegioInnoGrowth mit insgesamt 69 Millionen Euro für zwei Programme.
InnoStarterFonds (IFH)
Beteiligungskapital von bis zu 1,5 Millionen Euro je Unternehmen, davon höchstens 800.000 Euro pro Finanzierungsrunde. Investiert wird als offene Beteiligung oder Wandeldarlehen, in der Regel gemeinsam mit privaten Investoren. Das Start-up muss seinen Sitz und Geschäftsbetrieb in Hamburg haben, höchstens fuenf Jahre alt und eine Kapitalgesellschaft sein, bevorzugt eine GmbH. Erwartet werden erhebliches Wachstums- und Wertsteigerungspotenzial, ein starkes Gründungsteam und ein Exit-Ziel innerhalb von drei bis acht Jahren.
InnoImpact
Förderung für Social Entrepreneurship in Hamburg mit bis zu 75.000 Euro je Start-up und bis zu 45.000 Euro für Einzelgründende. Der personenbezogene Zuschuss beträgt 2.500 Euro pro Person und Monat bei Vollzeittätigkeit, die Förderdauer höchstens 18 Monate. Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die ihre Geschäftstätigkeit noch nicht aufgenommen haben oder seit weniger als zwei Jahren bestehen. Die Vorhaben müssen gesellschaftliche Herausforderungen unternehmerisch angehen und zur Hamburger Social-Entrepreneurship-Strategie passen.
InnoFinTech
Zuschuss von bis zu 200.000 Euro je Start-up und bis zu 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben für FinTech-, InsurTech- und verwandte Gründungen im Finanzsektor. Das Unternehmen muss juenger als drei Jahre sein und seinen Sitz in Hamburg haben. Gefördert werden Kosten der Gründung und Entwicklung, darunter Personal, Material, Infrastruktur und Marketing. Voraussetzung ist ein innovatives Geschäftskonzept mit realistischer wirtschaftlicher Tragfähigkeit und ein unternehmerisch fähiges Team.
InnoRampUp
Zuschuss von bis zu 150.000 Euro je Start-up und bis zu 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben für technologisch innovative Start-ups aus allen Branchen. Förderfähig sind Personal-, Material-, Infrastruktur- und Marketingausgaben, die im Zusammenhang mit der Gründung entstehen. Das Unternehmen muss juenger als zwei Jahre sein und seinen Sitz in Hamburg haben. Start-ups, die UN-Nachhaltigkeitsziele verfolgen, werden besonders berücksichtigt. Die Umsetzung erfolgt über die IFB Innovationsstarter GmbH.
InnoFounder
Hamburgs personenbezogenes Gründerstipendium zahlt 2.500 Euro pro Person und Monat bei Vollzeittätigkeit über höchstens 18 Monate. Je Gründungsvorhaben sind bis zu 75.000 Euro möglich (Teams von bis zu drei Personen), für Einzelgründende bis zu 45.000 Euro. Gefördert werden innovative digitale Geschäftsmodelle mit mittlerem bis hohem Innovationsgrad. Die Gründung darf höchstens ein Jahr zurückliegen, die Geschäftstätigkeit muss überwiegend in Hamburg stattfinden. Der Vergabeausschuss tagt etwa alle acht Wochen, der Prozess dauert rund zwölf Wochen.
Mittelstandsfonds Schleswig-Holstein (MSH)
Beteiligungen von 750.000 bis 2 Millionen Euro für etablierte mittelständische Unternehmen mit Sitz in Schleswig-Holstein oder mit Investitionen in der Region. Überwiegend handelt es sich um typisch stille Beteiligungen, teilweise auch um offene Beteiligungen. Management-Buy-Out und Management-Buy-In sind ausdrücklich förderfähige Anlaesse, womit der Fonds für Nachfolgelösungen infrage kommt. Die Laufzeit beträgt zehn Jahre mit ratierlicher Rückzahlung ab Jahr sechs. Sanierungen und die blosse Ablösung bestehender Bankverbindlichkeiten sind ausgeschlossen.
InnoGrowth SH
Beteiligungskapital von bis zu 1,3 Millionen Euro je Investition für Start-ups mit innovativen Geschäftsmodellen sowie KMU und Mittelstaendler mit bis zu 75 Millionen Euro Konzernumsatz in Schleswig-Holstein. Angeboten werden stille Beteiligungen mit zehn Jahren Laufzeit und Rückzahlung ab Jahr sechs oder am Ende sowie offene Beteiligungen mit sieben Jahren Laufzeit. Die Vergütung ist erfolgsabhängig. Ausgeschlossen sind Unternehmen in Schwierigkeiten, Sanierungen und die Umschuldung bestehender Bankverbindlichkeiten. Das Programm ist bis zum 31.07.2027 befristet.
Unternehmensübernahme Plus Schleswig-Holstein
Beteiligungsprogramm für die Unternehmensnachfolge und Übernahmefinanzierung im schleswig-holsteinischen Mittelstand. Einzelne Beteiligungen betragen bis zu 3 Millionen Euro als offene oder stille Beteiligung. In Kombination mit bestehenden Programmen von IB.SH, MSH und MBG sind Beteiligungsfinanzierungen von insgesamt bis zu 6 Millionen Euro möglich. Das Programm adressiert höheren Eigenkapitalbedarf, den bisherige Mezzanine-Angebote nicht abgedeckt haben.
IB.SH Mittelstandskredit
Darlehen der IB.SH von 35.000 bis 300.000 Euro für Existenzgründungen, Übernahmen und Festigungsvorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen mit höchstens drei Gesellschaftern. Der Zins beträgt 5,80 Prozent pro Jahr für Gründungen und Übernahmen sowie 5,00 Prozent pro Jahr für Unternehmen ab drei Jahren Bestand, jeweils fest über die gesamte Laufzeit. Die Laufzeit beträgt je nach Verwendungszweck 5, 7, 10 oder 12 Jahre mit ein bis zwei tilgungsfreien Jahren. Sicherheiten sind nicht erforderlich.
IB.SH Mikrokredit
Darlehen der IB.SH von 3.000 bis 35.000 Euro für Gründung, Übernahme und Festigung innerhalb von fuenf Jahren nach Gründung. Der Zins liegt bei 5,80 Prozent pro Jahr, fest über die gesamte Laufzeit von sieben Jahren, die ersten zwölf Monate sind tilgungsfrei. Bis zum Ende des zweiten Geschäftsjahres muss die Selbständigkeit im Vollerwerb erreicht sein. Refinanzierungen bestehender Schulden sind ausgeschlossen. Je Vorhaben kann zweimal beantragt werden, ohne den Höchstbetrag zu überschreiten.
Meistergründungsprämie Schleswig-Holstein
Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister, die erstmals eine selbständige Vollexistenz im Handwerk aufbauen, erhalten in Schleswig-Holstein bis zu 10.000 Euro. Die erste Stufe umfasst 7.500 Euro bei Gründung oder Übernahme, die zweite Stufe weitere 2.500 Euro drei Jahre später, wenn ein Ausbildungs- oder Arbeitsplatz geschaffen und mindestens zwölf Monate besetzt wurde. Vor dem Antrag ist ein Beratungsgespraech mit der zuständigen Handwerkskammer Pflicht. Der Geschäftsbetrieb darf vor der Bewilligung nicht aufgenommen worden sein, massgeblich ist das Datum der Gewerbeanmeldung.
Gründungsstipendium Schleswig-Holstein
Schleswig-Holstein unterstützt Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen mit technologie- oder wissensbasierten Gründungsideen in der Pre-Seed-Phase durch monatliche Zahlungen, kostenfreie Arbeitsplätze und Mentoring. Teams können insgesamt bis zu 87.700 Euro erhalten. Der letzte Hochschulabschluss darf höchstens zehn Jahre zurückliegen, mindestens ein Bachelor ist erforderlich, Teams umfassen höchstens drei Personen. Bis zum Ende der Förderung müssen ein Unternehmen gegründet und ein Businessplan fertiggestellt sein. Das Land stellt bis 2027 insgesamt 4,6 Millionen Euro bereit.
InnoGrowth Niedersachsen
Beteiligungskapital und Wandeldarlehen für Start-ups und wachstumsorientierte KMU in Niedersachsen, vergeben über akkreditierte Intermediaere wie Beteiligungsgesellschaften, Business Angels und Family Offices. Die KfW übernimmt bis zu 60 Prozent des Finanzierungsvolumens unter vollständiger Haftungsfreistellung, NBank und Land tragen 10 Prozent, der Intermediaer mindestens 30 Prozent inklusive Haftung. Endbegünstigte sind Unternehmen mit innovativen ökologischen, digitalen oder sozialen Geschäftsmodellen und bis zu 75 Millionen Euro Konzernumsatz.
NBeteiligung
Beteiligungskapital der NBank für KMU der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz oder Betriebsstätte in Niedersachsen, unabhängig vom Unternehmensalter. Der Mindestbetrag liegt bei 250.000 Euro für Unternehmen, die weniger als fuenf Jahre aktiv sind, mit privatem Ko-Investor sind bis zu 2,5 Millionen Euro möglich. Finanziert werden Wachstum, wachstumsbedingter Liquiditätsbedarf, Investitionen und ausdrücklich auch Unternehmensnachfolgen. Nicht förderfähig sind UG, Limited, Einzelunternehmen und GbR.
NSeed
Beteiligungskapital der NBank für kleine, junge und innovative Unternehmen in Niedersachsen, in der Regel bis fuenf Jahre alt. Die Frühphasenfinanzierung liegt typischerweise zwischen 150.000 und 500.000 Euro, mit einem privaten Ko-Investor sind bis zu 2,5 Millionen Euro möglich. Angeboten werden stille Beteiligung ohne Einfluss auf die Geschäftsführung und offene Minderheitsbeteiligung mit angestrebtem Ausstieg nach sieben bis zehn Jahren. Nicht förderfähig sind UG, Limited, Einzelunternehmen und GbR.
Beteiligungskapital Sonderprogramm Handwerk NRW
Stille Beteiligung von 25.000 bis 250.000 Euro in Schritten von 25.000 Euro für Handwerksunternehmen in Nordrhein-Westfalen, abhängig vom vorhandenen Eigenkapital. Die Variante KBG Nachfolge Handwerk richtet sich ausdrücklich an Betriebsnachfolger und an Unternehmen, die ihre Nachfolge regeln wollen, und finanziert unter anderem den Unternehmenskaufpreis. Die Variante KBG Zukunft Handwerk setzt ein Mindestalter des Betriebs von drei Jahren voraus. Die Laufzeit beträgt zehn Jahre, die Rückzahlung beginnt ab Jahr sechs in fuenf gleichen Jahresraten. Neugründungen sind nicht vorgesehen.
Bürgschaft ohne Bank (BoB) der Bürgschaftsbank NRW
Die Bürgschaftsbank NRW übernimmt für Existenzgründerinnen und Existenzgründer, KMU und Freiberufler Ausfallbürgschaften von bis zu 250.000 Euro und bis zu 80 Prozent des Kreditbetrags. Der Antrag wird direkt bei der Bürgschaftsbank gestellt, also ohne vorherige Zusage der Hausbank. Die Laufzeit beträgt bis zu 15 Jahre. Voraussetzung ist der Nachweis, dass sonstige Sicherheiten nicht oder nicht in ausreichendem Umfang vorhanden sind.
Beratungsprogramm Wirtschaft NRW (BPW)
Das Land NRW bezuschusst Beratungen für Existenzgründungen und Betriebsübernahmen mit 50 Prozent des Tagewerksatzes, höchstens 510 Euro je Beratertag. Bürgergeldempfänger erhalten bis zu 80 Prozent (maximal 816 Euro), bei Zirkelberatungen bis zu 90 Prozent (maximal 918 Euro). Gefördert werden je nach Vorhaben sechs bis acht Beratertage. Vor der Antragstellung ist ein Kontaktgespraech mit einer zugelassenen Anlaufstelle Pflicht, die Beratung muss vor der Gründung abgeschlossen sein.
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- BundeslandFörderung in BayernProgramme, Stellen und die LfA Förderbank Bayern.
- BundeslandFörderung in Baden-WürttembergProgramme, Stellen und die L-Bank, Staatsbank für Baden-Württemberg.
- BundeslandFörderung in NiedersachsenProgramme, Stellen und die NBank, Investitions- und Förderbank Niedersachsen.
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