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Förderprogramme in Nordrhein-Westfalen

Was du in Nordrhein-Westfalen beantragen kannst, inklusive der bundesweiten Programme, die dort auch gelten.

2.315 Programme gefunden

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BundZuschuss

Agrarexportförderprogramm des Bundes

Das Agrarexportförderprogramm unterstützt die deutsche Agrar- und Ernaehrungswirtschaft bei der Erschließung von Auslandsmaerkten. Bausteine sind Gemeinschaftsstände auf Auslandsmessen unter der Dachmarke made in Germany, Unternehmerreisen, Marktstudien sowie Kompetenzstellen an den Auslandshandelskammern. Zuwendungsempfänger sind in der Regel nichtstaatliche überregionale Organisationen der Branche wie Dach- und Fachverbände, Exportförderorganisationen sowie IHKs und AHKs. Einzelunternehmen können an den geförderten Maßnahmen teilnehmen, sind aber meist nicht selbst antragsberechtigt. Organisatorische Abwicklung über die BLE in Bonn.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernaehrung und Heimat, Durchführung Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernaehrung (BLE)
BundBeratung

iMOVE Bildungsexport (Training Made in Germany)

iMOVE ist die Exportinitiative für die deutsche Aus- und Weiterbildungswirtschaft und ein Arbeitsbereich des Bundesinstituts für Berufsbildung. Deutsche Bildungsanbieter, vor allem KMU, erhalten Unterstützung bei der Erschließung internationaler Maerkte unter der Marke Training Made in Germany. Dazu gehoeren internationales Bildungsmarketing, Marktinformationen, Kontaktanbahnung zu Kunden und Partnern sowie der Zugang zu Regierungs- und Wirtschaftskontakten weltweit. Anbieter können sich in die iMOVE-Anbieterdatenbank aufnehmen lassen. Eine Geldförderung wird nicht ausgezahlt.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Arbeitsbereich iMOVE
BundSonstiges

Partnering in Business with Germany (früher Managerfortbildungsprogramm)

Das Programm bringt Fach- und Führungskräfte mittelständischer Unternehmen aus derzeit 22 Partnerländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa mit deutschen Unternehmen zusammen. Die auslaendischen Teilnehmenden durchlaufen eine mehrwoechige Online-Phase und einen Praxisaufenthalt in Deutschland, deutsche Unternehmen treffen sie auf Kooperationsboersen und in B2B-Gespraechen. Für deutsche Unternehmen ist das ein Weg zu vorbereiteten Geschäftspartnern in neuen Absatzmaerkten. Jährlich nehmen rund 2.400 deutsche Unternehmen teil. Träger ist das Bundeswirtschaftsministerium, umgesetzt wird das Programm von der GIZ.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Durchführung Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
BundSonstiges

Exportinitiative Zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen

Die Exportinitiative unterstützt Unternehmen der zivilen Sicherheitswirtschaft bei der Erschließung von Auslandsmaerkten. Zum Angebot gehoeren Informationsveranstaltungen in Deutschland zu ausgewählten Ländern, Markterkundungs- und Geschäftsanbahnungsreisen, Informationsreisen auslaendischer Entscheider nach Deutschland sowie Messepraesentationen in Zielmaerkten. Zielgruppe sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Deutschland.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
BundSonstiges

Exportinitiative Umwelttechnologie

Die Exportinitiative Umwelttechnologie unterstützt deutsche Anbieter umwelttechnologischer Produkte und Dienstleistungen bei der internationalen Markterschließung. Sie ist eine der Exportinitiativen des Bundes und ergänzt die Exportinitiative Umweltschutz des Umweltministeriums. Angeboten werden vor allem Informations- und Anbahnungsformate im Ausland. Konkrete Förderbeträge werden nicht ausgewiesen.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
BundSonstiges

Exportinitiative Gesundheitswirtschaft

Die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft unterstützt deutsche Anbieter von Gesundheitsprodukten und -dienstleistungen bei der Erschließung neuer Absatzmaerkte. Schwerpunkte sind Pharma, Medizintechnik, medizinische Biotechnologie und digitale Gesundheit. Zum Angebot gehoeren Geschäftsanbahnungsreisen in Zusammenarbeit mit dem Markterschließungsprogramm, branchenspezifische Messebeteiligungen, Webinare und ein Unternehmensverzeichnis. Besonders angesprochen sind kleine und mittlere Unternehmen.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Umsetzung durch Germany Trade and Invest
BundSonstiges

Exportinitiative Energie

Die Exportinitiative Energie unterstützt Anbieter klimafreundlicher Energielösungen bei der Erschließung von Auslandsmaerkten. Zielgruppe sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen aus den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz, intelligente Netze und Speichertechnologien. Angeboten werden Geschäftsanbahnungsreisen, Informations- und Markterkundungsreisen, Informationsveranstaltungen sowie Beratung zu Export- und Projektfinanzierung. Die Maßnahmen werden über die Plattform German Energy Solutions und die Auslandshandelskammern abgewickelt.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
BundZuschuss

Exportinitiative Umweltschutz (EXI)

Die Exportinitiative Umweltschutz fördert Projekte, die grüne und nachhaltige Umweltinfrastruktur aus Deutschland in internationale Maerkte bringen. Themenschwerpunkte im aktuellen Aufruf sind Kreislauf- und Recyclingwirtschaft, Wasser- und Abwasserwirtschaft, nachhaltiger Konsum sowie Wasserstoff-Minigrids. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Schwerpunkt KMU, Vereine und Verbände sowie Hochschulen und ausseruniversitaere Forschungseinrichtungen mit Sitz in Deutschland. Grundlage ist die Förderrichtlinie vom 2. Mai 2024, das Verfahren beginnt mit einer Projektskizze bei der ZUG.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Projektträgerin Zukunft Umwelt Gesellschaft (ZUG) gGmbH
BundKredit

ERP-Exportfinanzierungsprogramm (CIRR-Refinanzierung)

Das Programm refinanziert Banken zu festen CIRR-Zinssaetzen aus dem ERP-Sondervermögen, damit deutsche Exporte von Investitionsguetern und Dienstleistungen in Schwellen- und Entwicklungsländer finanziert werden können. Antragsberechtigt sind Kreditinstitute, die auch für Finanzkreditdeckungen des Bundes antragsberechtigt sind, nicht das exportierende Unternehmen selbst. Gefördert werden Exporte kleiner und mittlerer Unternehmen sowie größerer Mittelstaendler mit Gruppenumsatz bis 500 Millionen Euro in Länder der OECD-DAC-Liste. Der Kreditbetrag ist auf den nach OECD-Konsensus zulässigen Anteil begrenzt, in der Regel 85 Prozent des deckungsfähigen Auftragswerts, mit einer Regelobergrenze von 150 Millionen Euro. Stand des Merkblatts ist Januar 2026.

bis 85 Prozent, maximal 150 Mio. Euro
bundesweit
KfW als Mandatar des Bundes, Abwicklung durch die KfW IPEX-Bank
BundBürgschaft

UFK-Garantien (Bundesgarantien für ungebundene Finanzkredite)

UFK-Garantien sichern Kredite deutscher Banken an auslaendische Projekte gegen wirtschaftliche und politische Risiken ab. Sie sind Teil der Rohstoffstrategie des Bundes und sollen die Versorgung Deutschlands mit Rohstoffen und Energie sichern, klassisch bei Projekten für Eisenerz, Kupfer, Nickel oder Erdoel. Der Deckungsnehmer trägt einen Selbstbehalt von in der Regel zehn Prozent, gedeckt sind also rund 90 Prozent des Schadens. Antragsberechtigt sind deutsche Kreditinstitute, Niederlassungen auslaendischer Banken in Deutschland sowie unter Bedingungen auslaendische Banken. Entschieden wird im Interministeriellen Ausschuss.

bis 90 Prozent der Kosten
bundesweit
Bundesrepublik Deutschland, Mandatar Euler Hermes Aktiengesellschaft
BundBürgschaft

Investitionsgarantien des Bundes für Direktinvestitionen im Ausland

Der Bund sichert deutsche Direktinvestitionen im Ausland gegen politische Risiken ab, etwa Enteignung, Krieg, Zahlungsverbote oder Konvertierungsbeschränkungen. Das Instrument richtet sich ausdrücklich auch an den Mittelstand und soll den Zugang zu risikoreichen Maerkten ermöglichen. Zusätzlich zur reinen Absicherung gehoert ein aktives Krisenmanagement zum Angebot. Anträge laufen über die PricewaterhouseCoopers GmbH in Hamburg oder das DIA-Portal, entschieden wird im Interministeriellen Ausschuss.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Bundesrepublik Deutschland, Mandatar PricewaterhouseCoopers GmbH
BundBürgschaft

Ausfuhr-Pauschal-Gewährleistung (APG)

Die Ausfuhr-Pauschal-Gewährleistung ist die Sammeldeckung des Bundes für Exporteure mit wiederkehrenden Lieferungen an mehrere Besteller in verschiedenen Ländern. Sie deckt kurzfristige Zahlungsziele bis zwölf Monate ab. Voraussetzung ist ein deckungsfähiger Jahresexportumsatz von mindestens 500.000 Euro. Für kleinere Umsätze und Zahlungsziele bis vier Monate gibt es die vereinfachte Variante APG-light.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Bundesrepublik Deutschland, Bearbeitung durch die Mandatare der Exportkreditgarantien
BundBürgschaft

Exportkreditgarantien des Bundes (Hermesdeckungen)

Mit den Exportkreditgarantien sichert der Bund deutsche Exporteure und finanzierende Banken gegen wirtschaftliche und politische Forderungsausfaelle im Auslandsgeschäft ab. Zur Produktfamilie gehoeren Lieferantenkreditdeckungen für kurz-, mittel- und langfristige Zahlungsziele, Fabrikationsrisikodeckungen, Leasing- und Leistungsdeckungen sowie Sammeldeckungen wie die Ausfuhr-Pauschal-Gewährleistung. Für standardisierte Geschäfte gibt es den Online-Abschluss click and cover EXPORT. Deckungsquoten und Entgelte werden je nach Geschäftsart und Länderrisiko individuell festgelegt.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Bundesrepublik Deutschland, Bearbeitung durch die Mandatare der Exportkreditgarantien
BundSonstiges

Auslandsmesseprogramm des Bundes (German Pavilion)

Der Bund organisiert Firmengemeinschaftspraesentationen deutscher Unternehmen auf internationalen Messen im Ausland unter der Dachmarke made in Germany. Die Förderung kommt indirekt an, da der Bund einen Teil der Kosten für Standfläche, Standbau und Betreuung trägt. Direkte Zahlungen an Aussteller gibt es nicht, die Unternehmen zahlen einen reduzierten Beteiligungspreis. Ausstellungsgueter müssen in Deutschland, von deutschen Niederlassungen im Ausland oder in deutscher Lizenz hergestellt sein. Anmeldung und Messeuebersicht laufen über das Portal german-pavilion.com.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
BundSonstiges

Markterschließungsprogramm für KMU (MEP)

Das Markterschließungsprogramm oeffnet kleinen und mittleren Unternehmen mit Sitz in Deutschland den Zugang zu Auslandsmaerkten. Angeboten werden Geschäftsanbahnungsreisen, digitale Geschäftsanbahnungen, Markterkundungsreisen, Leistungsschauen, Informationsveranstaltungen, Webinare, Sourcing Tours sowie Einkaeufer- und Informationsreisen auslaendischer Entscheider nach Deutschland. Es gibt keine Geldzahlung an das Unternehmen, sondern eine organisierte Maßnahme gegen einen gestaffelten Eigenbeitrag. Die Staffelung richtet sich nach Umsatz und Mitarbeiterzahl, Webinare und UN-Einkaeuferreisen sind kostenfrei. Branchen mit eigener Exportinitiative sind ausgenommen.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
LandZuschuss

progres.nrw – Kommunale Konzepte für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur

Zuschuss von maximal 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bis zu 70.000 Euro für die Erstellung von Standortkonzepten für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur. Antragsberechtigt sind Gemeinden, Gemeindeverbände und Zweckverbände nach dem Gesetz über kommunale Gemeinschaftsarbeit sowie kommunale Betriebe, soweit sie keine wirtschaftliche Tätigkeit im Sinne des europäischen Beihilferechts ausueben. Gefördert wird die Planungsleistung, nicht die Hardware, dafuer aber mit einem der höchsten Fördersaetze im gesamten Bereich Ladeinfrastruktur.

bis 90 Prozent, maximal 70.000 Euro
Nordrhein-Westfalen
Land Nordrhein-Westfalen, Bewilligungsbehörde Bezirksregierung Arnsberg
LandZuschuss

progres.nrw – Grundinstallation an Garagen- und Stellplatzkomplexen

Zuschuss von maximal 20 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bis zu 50.000 Euro für die Grundinstallation, also die Vorbereitung von Garagen- und Stellplatzkomplexen auf spaetere Ladepunkte. Zuwendungsfähig sind Strominfrastruktur bis zum Stellplatz, Netzanschluss und dessen Ertuechtigung, Tiefbau, Fundament, Montage und Kommunikationssysteme. Der Komplex muss oertlich zusammenhaengen, mindestens zehn Stellplätze und mindestens zwei Jahre Alter haben, und die Grundinstallation ist nur an Stellplätzen für Mietende von Wohngebäuden oder an Wohnungseigentumsanlagen förderfähig. Wichtige Einschränkung: eine Antragstellung ist derzeit nur möglich, wenn bereits ein Antrag auf Ladeinfrastruktur nach dieser Richtlinie gestellt wurde, weil der zugehoerige Baustein für Mietgebäude und Wohnungseigentumsanlagen seit dem 25.03.2026 ausgesetzt ist.

bis 20 Prozent, maximal 50.000 Euro
Nordrhein-Westfalen
Land Nordrhein-Westfalen, Bewilligungsbehörde Bezirksregierung Arnsberg
LandZuschuss

progres.nrw – Ladeinfrastruktur für ambulante soziale Dienste

Zuschuss von maximal 1.500 Euro je Ladepunkt für nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur ambulanter sozialer Dienste in Nordrhein-Westfalen. Der Baustein richtet sich an Träger, die Pflege- und Betreuungsfahrten mit eigenen Fahrzeugen durchführen und ihre Flotte elektrifizieren. Zuwendungen unterhalb einer Bagatellgrenze von 500 Euro werden nicht bewilligt oder ausgezahlt. Das Antragsverfahren läuft digital über die Bezirksregierung Arnsberg.

500 Euro bis 1.500 Euro
Nordrhein-Westfalen
Land Nordrhein-Westfalen, Bewilligungsbehörde Bezirksregierung Arnsberg
LandZuschuss

progres.nrw – Nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für Kommunen

Zuschuss von maximal 1.500 Euro je Ladepunkt für nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur von Kommunen und kommunalen Betrieben, höchstens jedoch bis zur Höhe der zuwendungsfähigen Ausgaben. Antragsberechtigt sind Gemeinden, Gemeindeverbände und Zweckverbände nach dem Gesetz über kommunale Gemeinschaftsarbeit sowie kommunale Betriebe, soweit diese keine wirtschaftliche Tätigkeit im Sinne des europäischen Beihilferechts ausueben. Zuwendungen unter der Bagatellgrenze von 500 Euro werden nicht bewilligt.

500 Euro bis 1.500 Euro
Nordrhein-Westfalen
Land Nordrhein-Westfalen, Bewilligungsbehörde Bezirksregierung Arnsberg
LandZuschuss

progres.nrw – Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur

Zuschuss für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur mit einem oder mehreren Ladepunkten samt Netzanschluss in Nordrhein-Westfalen. Gefördert werden maximal 20 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bis zu einem Höchstbetrag von 1.500 Euro je Ladepunkt, unterhalb von 500 Euro Zuwendung wird nicht bewilligt. Für öffentlich zugängliche Ladepunkte sind die Ladesäulenverordnung und die EU-Verordnung 2023/1804 über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe einzuhalten. Das Verfahren läuft komplett digital über die Bezirksregierung Arnsberg.

bis 20 Prozent, maximal 1.500 Euro
Nordrhein-Westfalen
Land Nordrhein-Westfalen, Bewilligungsbehörde Bezirksregierung Arnsberg
LandZuschuss

progres.nrw – Ladeinfrastruktur für Beschäftigte

Zuschuss für Erwerb, Errichtung und Netzanschluss nicht öffentlich zugänglicher, steuerbarer Ladeinfrastruktur an Stellplätzen für Beschäftigte am Unternehmensstandort. Gefördert werden maximal 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, bei großen Unternehmen 20 Prozent, jeweils bis zu 1.500 Euro je Ladepunkt. Unterhalb einer Bagatellgrenze von 500 Euro wird nichts bewilligt. Zuwendungsfähig sind auch Lastmanagement, Energiemanagementsysteme, Tiefbau, Montage und die Ertuechtigung eines bestehenden Netzanschlusses. Wichtigste Bedingung: der Ladestrom muss aus erneuerbaren Energien stammen, entweder über einen Grünstrom-Liefervertrag oder zumindest teilweise aus einer eigenen Anlage vor Ort. Ladeinfrastruktur am Wohngebäude von Beschäftigten ist ausdrücklich nicht förderfähig.

bis 40 Prozent, maximal 1.500 Euro
Nordrhein-Westfalen
Land Nordrhein-Westfalen, Bewilligungsbehörde Bezirksregierung Arnsberg
BundSonstiges

Masterplan Ladeinfrastruktur 2030

Der Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 wurde im November 2025 vom Bundeskabinett beschlossen und loeste den Masterplan Ladeinfrastruktur II ab. Er ist selbst kein Förderprogramm, sondern der Rahmen, aus dem die einzelnen Bundesprogramme abgeleitet werden. Aus ihm stammen unter anderem Maßnahme 3 'Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern', umgesetzt seit April 2026, und das Programm für Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit einer Milliarde Euro. Wer nach konkretem Geld sucht, sollte direkt in diese Einzelprogramme schauen.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Bundesregierung, Bundesministerium für Verkehr, Umsetzung durch die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur
BundSonstiges

Deutschlandnetz

Das Deutschlandnetz ist kein Zuschussprogramm zum Selbstbeantragen, sondern eine Ausschreibung des Bundes: private Betreiber errichten im Auftrag des Ministeriums rund 1.000 Schnellladestandorte mit insgesamt 9.000 Ladepunkten, davon etwa 900 im städtischen und ländlichen Raum und 200 an Autobahnen. Jeder Standort bietet mindestens 200 kW Ladeleistung je Fahrzeug, in der Spitze bis 400 kW, mit CCS-Steckern, Ad-hoc-Bezahlung ohne Registrierung und Betrieb rund um die Uhr. Die Lose wurden bereits vergeben, laufend gehen weitere Standorte in Betrieb. Für Privatpersonen und normale Betriebe gibt es hier nichts zu beantragen, relevant ist es als Standortangebot und für Unternehmen, die sich an künftigen Ausschreibungen beteiligen wollen.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Bundesministerium für Verkehr
BundZuschuss

Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge

Förderung des Aufbaus von Ladeinfrastruktur für batterieelektrische schwere Nutzfahrzeuge, sowohl im eigenen Depot als auch für Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte. Über vier Jahre steht insgesamt eine Milliarde Euro bereit. Das Programm setzt einen zentralen Baustein des Masterplans Ladeinfrastruktur 2030 um und ersetzt unter anderem das eingestellte Landesprogramm TruckCharge@BW. Die Umsetzung erfolgt über mehrere Förderaufrufe an unterschiedliche Zielgruppen. Wichtig: die Frist des ersten Förderaufrufs endete am 07.07.2026, die Förderrichtlinie läuft aber bis 30.06.2027 und weitere Aufrufe sind angekuendigt.

Höhe je nach Vorhaben
bundesweit
Bundesministerium für Verkehr, Projektträger Juelich

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