Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe holt Wärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser und hebt sie mit Strom auf Heiztemperatur.

Was dahintersteckt
Die Wärmepumpe erzeugt Wärme nicht durch Verbrennung, sondern verschiebt vorhandene Umweltwärme auf ein höheres Temperaturniveau. Wie effizient das gelingt, zeigt die Jahresarbeitszahl: Je kleiner der Temperaturunterschied zwischen Quelle und Heizsystem, desto weniger Strom braucht sie. Deshalb spielen Flächenheizungen, große Heizkörper und eine gute Gebäudehülle eine große Rolle. Weil sie als klimafreundlicher Wärmeerzeuger gilt, ist sie in den Heizungsprogrammen des Bundes und vieler Länder antragsfähig. Vor dem Einbau lohnt ein hydraulischer Abgleich und eine ehrliche Prüfung der Vorlauftemperatur.
Beträge, Fördersätze und Fristen stehen bewusst nicht in dieser Erklärung. Sie ändern sich mit jeder Richtlinienfassung. Verbindlich ist immer die Originalquelle unten und die Angabe beim konkreten Programm.
Passende Förderthemen
Verwandte Begriffe
- Wärmepumpen-BonusDer Wärmepumpen-Bonus ist ein Aufschlag für besonders effiziente Wärmequellen oder umweltfreundliche Kältemittel.
- BEG EinzelmaßnahmenDie BEG Einzelmaßnahmen fördern einzelne energetische Schritte am Bestandsgebäude, ohne dass ein kompletter Effizienzhaus-Standard erreicht werden muss.
- KlimageschwindigkeitsbonusDer Klimageschwindigkeitsbonus ist ein Aufschlag auf die Heizungsförderung für alle, die eine alte fossile Heizung früh ersetzen.
- EnergieberatungDie geförderte Energieberatung liefert eine fachliche Einschätzung des Gebäudes und ist in vielen Programmen Voraussetzung.
Quellen
Diese Erklärung fasst zusammen, was die zuständigen Stellen veröffentlichen. Für den verbindlichen Wortlaut gehst du direkt zur Quelle.
Begriff verstanden. Die spannendere Frage ist, ob es für dein Vorhaben ein Programm gibt. Der Check beantwortet das in zwei Minuten.