Sanierungsfahrplan
Ein Sanierungsfahrplan ordnet die energetischen Maßnahmen an einem Gebäude zu einer sinnvollen Reihenfolge über mehrere Jahre.

Was dahintersteckt
Ein Sanierungsfahrplan beantwortet die Frage, womit man anfängt. Er verhindert, dass eine frühe Maßnahme eine spätere teuer oder unmöglich macht, etwa wenn eine neue Heizung auf eine noch ungedämmte Hülle ausgelegt wird. Üblicherweise beschreibt er Pakete, die einzeln umsetzbar sind, und hält fest, welcher Zustand nach jedem Schritt erreicht ist. Für Wohngebäude ist die geförderte Variante der individuelle Sanierungsfahrplan, für Nichtwohngebäude gibt es eigene Beratungsformate. Der Fahrplan ist ein Planungsdokument und ersetzt keinen Förderantrag.
Beträge, Fördersätze und Fristen stehen bewusst nicht in dieser Erklärung. Sie ändern sich mit jeder Richtlinienfassung. Verbindlich ist immer die Originalquelle unten und die Angabe beim konkreten Programm.
Passende Förderthemen
Verwandte Begriffe
- iSFPDer iSFP ist der individuelle Sanierungsfahrplan, ein von einer Energieberatung erstelltes Dokument mit einer aufeinander abgestimmten Sanierungsreihenfolge.
- EnergieberatungDie geförderte Energieberatung liefert eine fachliche Einschätzung des Gebäudes und ist in vielen Programmen Voraussetzung.
- BEGBEG ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude, das Dach über der staatlichen Förderung von Sanierung, Neubau und Heizungstausch.
- EffizienzhausEffizienzhaus ist der Standard, mit dem der Bund den Energiebedarf eines Wohngebäudes im Vergleich zu einem Referenzgebäude einstuft.
Quellen
Diese Erklärung fasst zusammen, was die zuständigen Stellen veröffentlichen. Für den verbindlichen Wortlaut gehst du direkt zur Quelle.
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