Balkonkraftwerk
Ein Balkonkraftwerk ist eine kleine steckerfertige Photovoltaikanlage, die den erzeugten Strom direkt im eigenen Haushalt verbraucht.

Was dahintersteckt
Steckersolargeräte bestehen aus ein bis zwei Modulen und einem Wechselrichter, der den Strom in das Hausnetz einspeist. Sie sind für den Eigenverbrauch gedacht, eine Einspeisevergütung spielt praktisch keine Rolle. Die Anmeldung erfolgt vereinfacht im Marktstammdatenregister, die früher übliche zusätzliche Anmeldung beim Netzbetreiber ist entfallen. Für die Leistung des Wechselrichters gibt es eine gesetzliche Obergrenze, über der die Anlage als normale PV-Anlage behandelt wird. Viele Städte und einzelne Länder fördern die Anschaffung mit eigenen Zuschüssen.
Beträge, Fördersätze und Fristen stehen bewusst nicht in dieser Erklärung. Sie ändern sich mit jeder Richtlinienfassung. Verbindlich ist immer die Originalquelle unten und die Angabe beim konkreten Programm.
Passende Förderthemen
Verwandte Begriffe
- EinspeisevergütungDie Einspeisevergütung ist die gesetzlich garantierte Zahlung für Strom aus erneuerbaren Anlagen, den du ins öffentliche Netz abgibst.
- EEGDas Erneuerbare-Energien-Gesetz regelt den Vorrang erneuerbarer Energien im Stromnetz und ihre Vergütung.
- MarktstammdatenregisterDas Marktstammdatenregister ist das amtliche Verzeichnis, in dem jede Stromerzeugungsanlage registriert werden muss.
- ZuschussEin Zuschuss ist Geld aus einem Fördertopf, das du nach erfolgreichem Nachweis behalten darfst und nicht zurückzahlen musst.
Quellen
Diese Erklärung fasst zusammen, was die zuständigen Stellen veröffentlichen. Für den verbindlichen Wortlaut gehst du direkt zur Quelle.
Begriff verstanden. Die spannendere Frage ist, ob es für dein Vorhaben ein Programm gibt. Der Check beantwortet das in zwei Minuten.