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THG-Quote für Elektro-Pkw im Betriebsvermögen (Fahrzeugklasse M1)

Umweltbundesamt (Bescheinigung), Auszahlung über Quotenhaendler · bundesweit

Für betrieblich genutzte Elektro-Pkw gilt derselbe pauschale Schaetzwert von 2.000 kWh je Fahrzeug und Verpflichtungsjahr wie bei Privatfahrzeugen; ob das Fahrzeug auf eine natürliche oder eine juristische Person zugelassen ist, spielt für die Berechtigung keine Rolle. Der entscheidende Unterschied liegt in der Steuer: Ist das Fahrzeug dem notwendigen oder gewillkuerten Betriebsvermögen zugeordnet, ist die THG-Prämie nach Auffassung der Finanzverwaltung als Betriebseinnahme zu erfassen; gehoert das Fahrzeug zusätzlich zum umsatzsteuerlichen Unternehmensvermögen oder wird für das Unternehmen bezogen, ist die Prämie auch umsatzsteuerpflichtig. Nachweis ist die Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil I je Fahrzeug, die jährlich neu vorgelegt werden muss. Bei größeren Flotten wird über die Excel-Vorlagen des Umweltbundesamtes gesammelt gemeldet, getrennt nach Anträgen bis 5.000 und über 5.000 Fahrzeugen. Neu ist die Kostenseite: Für Anträge, die ab dem 17. April 2026 beim UBA eingehen, wird die Entscheidung über gemeldete Strommengen nach der Besonderen Gebührenverordnung des BMUKN gebührenpflichtig, der Rahmen liegt zwischen 94,60 Euro und 6.500 Euro je nach Verwaltungsaufwand und Datenqualität.

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