# THG-Quote für landwirtschaftliche Betriebe

Landwirtschaftliche Betriebe können die THG-Quote für ihre zugelassenen Elektrofahrzeuge nutzen, typischerweise für E-Pkw, E-Transporter der Klasse N1 und elektrische Lkw. Entscheidend ist die Zulassungspflicht: Selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Zugmaschinen ohne Zulassungsbescheinigung Teil I sind ausgeschlossen, weil für zulassungsfreie Fahrzeuge bisher kein Schaetzwert bekanntgegeben wurde. Besonders interessant ist die Kombination mit einer eigenen Photovoltaik- oder Windanlage: Wird ein öffentlich zugänglicher Ladepunkt hinter demselben Netzverknuepfungspunkt direkt aus der Anlage versorgt, darf der niedrigere Emissionswert der erneuerbaren Quelle angesetzt werden. Ohne öffentliche Zugänglichkeit bleibt es beim pauschalen Schaetzwert je Fahrzeug. Da die Fahrzeuge im Betriebsvermögen stehen, ist die Prämie Betriebseinnahme und bei Zuordnung zum Unternehmensvermögen umsatzsteuerpflichtig.

## Auf einen Blick

| Feld | Wert |
| --- | --- |
| Fördergeber | Umweltbundesamt (Bescheinigung), Auszahlung über Quotenhaendler |
| Ebene | Bund |
| Förderart | Prämie |
| Betrag | Der Fördergeber nennt keine feste Summe |
| Gültig | bundesweit |
| Zielgruppe | Landwirtschaft, Unternehmen |
| Themen | THG-Quote, Mobilität, Landwirtschaft |
| Frist | 15. November des jeweiligen Verpflichtungsjahres |
| Status | aktiv |
| Angaben geprüft | teilweise |
| Stand | 2026-08-07 |

## Voraussetzungen

- Rein batterieelektrisches, zulassungspflichtiges Fahrzeug im landwirtschaftlichen Betrieb
- Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil I je Fahrzeug
- Zulassungsfreie Arbeitsmaschinen und Zugmaschinen sind ausgeschlossen
- Für den Erneuerbaren-Bonus muss der Ladepunkt öffentlich zugänglich und bei der Bundesnetzagentur angezeigt sein
- Meldefrist 15. November des Verpflichtungsjahres für Fahrzeuge
- Erfassung als Betriebseinnahme, gegebenenfalls Umsatzsteuer

## Kombinierbarkeit

Kombinierbar mit Agrarinvestitionsförderung und mit dem Erneuerbaren-Bonus nach § 5 Abs. 5 der 38. BImSchV

## Was für den Antrag gebraucht wird

Angaben (18):

- Straße und Hausnummer
- Postleitzahl
- Ort
- E-Mail
- Kurzbezeichnung des Vorhabens
- Beschreibung des Vorhabens
- Geplanter Beginn
- Gesamtkosten in Euro
- Name der Organisation
- Rechtsform
- Steuernummer
- Branche
- Beschäftigte
- In den letzten drei Jahren wurden De-minimis-Beihilfen gewährt
- Gemarkung, Flur und Flurstück
- IBAN
- Kontoinhaber
- Ein Auftrag oder Kauf ist bereits erfolgt

Unterlagen (11):

- Beschreibung der geplanten Maßnahme
- Kostenvoranschlag oder Angebot des Fachbetriebs
- Finanzierungsplan
- Handelsregisterauszug
- Gewerbeanmeldung
- Letzter Jahresabschluss
- De-minimis-Erklärung
- KMU-Erklärung
- Flächennachweis oder Betriebsnummer
- Lageplan oder Flurkarte
- Zulassungsbescheinigung Teil I

## Reihenfolge

Der Antrag muss gestellt sein, **bevor** ein Vertrag unterschrieben oder eine Bestellung ausgelöst wird. Wer vorher beauftragt, verliert den Anspruch. Das ist der mit Abstand häufigste Ablehnungsgrund. In vielen Richtlinien zählt schon ein Beratungs- oder Planungsauftrag als Beginn der Maßnahme.

## Häufige Fragen

### Wer kann THG-Quote für landwirtschaftliche Betriebe beantragen?

THG-Quote für landwirtschaftliche Betriebe richtet sich an Landwirtschaft und Unternehmen. Zusätzlich gilt: Rein batterieelektrisches, zulassungspflichtiges Fahrzeug im landwirtschaftlichen Betrieb

### Wo gilt THG-Quote für landwirtschaftliche Betriebe?

Das Programm gilt bundesweit. Du kannst es unabhängig davon beantragen, wo du wohnst oder wo dein Betrieb sitzt.

### Muss ich THG-Quote für landwirtschaftliche Betriebe vor der Beauftragung beantragen?

Achte auf die Antragsreihenfolge in der Richtlinie. Bei vielen Programmen darf die Maßnahme erst nach der Bewilligung beginnen.

### Bis wann kann ich THG-Quote für landwirtschaftliche Betriebe beantragen?

15. November des jeweiligen Verpflichtungsjahres Fristen ändern sich mit jeder Richtlinienfassung, verbindlich ist immer die Originalquelle.

### Lässt sich THG-Quote für landwirtschaftliche Betriebe mit anderen Förderungen kombinieren?

Kombinierbar mit Agrarinvestitionsförderung und mit dem Erneuerbaren-Bonus nach § 5 Abs. 5 der 38. BImSchV Kombinationen sind der häufigste Hebel: Bundes-, Landes- und kommunale Programme schließen sich oft nicht aus.

### Welche Unterlagen brauche ich für THG-Quote für landwirtschaftliche Betriebe?

Für diesen Antrag sind 18 Angaben und 11 Unterlagen zusammenzutragen. Der Fragebogen auf dieser Seite stellt dir dafür 9 Fragen und dauert etwa 3 Minuten. Welche Unterlagen es genau sind, steht weiter oben unter „Was du dafür brauchst".

## Quellen und Links

- Originalquelle des Fördergebers: https://www.gesetze-im-internet.de/bimschv_38_2017/__7.html
- Antragstellung: https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/kraftstoffe-antriebe/vollzug-38-bimschv-anrechnung-von-strom-fuer
- Diese Seite als HTML: https://antragio.com/programm/thg-quote-fuer-landwirtschaftliche-betriebe-umweltbundesamt-bescheinigung-auszahlung-ueber
- Weitere Programme zum Thema: https://antragio.com/programme/thg

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Verbindlich ist die Originalquelle des Fördergebers, nicht diese Zusammenfassung. Wir bereiten auf, prüfen und begleiten. Wir reichen nichts in deinem Namen ein und wir sagen keine Bewilligung zu. Die Angaben sind keine Rechts-, Steuer- oder Förderberatung. Quelle: Antragio, https://antragio.com/programm/thg-quote-fuer-landwirtschaftliche-betriebe-umweltbundesamt-bescheinigung-auszahlung-ueber
